Videobeweis via Bitcoin-Blockchain

Über den Wert und die Nachhaltigkeit von Bitcoin kursieren viele verschiedene Meinungen. Ich persönlich denke, dass es noch zu früh ist eine abschliessende Beurteilung vorzunehmen.

Unbestritten ist jedoch der Mehrwert der Blockchain Technologie auf welcher Bitcoin läuft. Mit Blockchains kann man unveränderbar digitale Bestandesaufnahmen ablegen. Das Justizministerium von England will sich diesen Umstand nun zu Hilfe machen.

Die Idee ist es, dass Videoaufnahmen der Polizeieinsätze auf der Bitcoin(!)-Blockchain manipulationsresistent protokolliert werden und so sichergestellt wird, dass in einer rechtlichen Auseinandersetzung festgestellt werden kann, dass die Videoaufnahmen nachträglich nicht verändert wurden.

Technisch funktioniert dies so, dass der Hashwert der Videoaufnahme (ein Hashwert ist eine einzigartige, minifizierte „Zusammenfassung“, welche sich bei jeglicher Änderung sofort fundamental verändert) auf der Bitcoin Blockchain mittels eines „Colored Coin“ gespeichert wird. Das bedeutet, es wird nicht eine eigentliche Währungstransaktion (Übertragung von Bitcoin Verkäufer zu Käufer) abgelegt, sondern nur eine Art Metadaten gespeichert. Die Bitcoin Blockchain wird somit etwas zweckentfremdet, aber technisch ist die Nutzung so erlaubt.

Ich finde den Ansatz sehr spannend. Die Bitcoin Blockchain wird zwar hier für etwas genutzt, was nicht unbedingt im primären Sinne der Erfinder war. Jedoch ist die Bitcoin Blockchain aktuell mehr oder weniger auch die einzige Blockchain (neben Ethereum) welche eine genug breite und neutrale Abstützung hat.

Quelle: Videobeweis via Bitcoin-Blockchain | BTC-ECHO

Fortschritte in der Robotik

Die Robotik entwickelt sich momentan sehr schnell weiter. Gepaart mit den neuen Forschungsergebnissen der künstlichen Intelligenz werden aus meiner Sicht hier in naher Zukunft völlig neue Anwendungsszenarien möglich und in Gebieten welche zuvor nicht vorstellbar waren.

Beeindruckend ist das neuste Video der Firma Boston Dynamics (ehemals eine Google Tochter).

Aus meiner Sicht braucht es nicht viele Worte….Auf mich wirkt es fast schon beängstigend. Unbedingt anschauen.

Quelle: Don’t flip out, but even the robots are more athletic than you — watch the latest from Boston Dynamics – GeekWire

Einmal Amerika und zurück….

Das Internet wird oft als selbstverständlich angeschaut. Wir sind uns gar nicht bewusst wie abhängig die heutige Gesellschaft von einer funktionierenden Webinfrastraktur ist.

Im Hintergrund sorgt aber eine gewaltige Maschinerie dafür, dass wir Youtube & Co. störungsfrei und mit einer hohen Bandbreite konsumieren können. Die Rechenzentren von Facebook, Google sind riesige Fabriken und hochgezüchtet auf eine Skalierung welche seinesgleichen sucht.

Ein wichtiger Bestandteil hierbei ist die Verbindung zwischen allen Parteien. Auch heute noch ist hier das traditionelle Kabel Mittel der Wahl. So gibt es über 300 (!) Unterwasserkabel welche durch die Weltmeere die Kontinente verbinden und dabei rund 99 Prozent des Internetverkehrs transportieren.

Ein Gemeinschaftsprojekt zwischen Microsoft und Facebook hat vor kurzem ein solches Megakabel zwischen Bilbao und Virginia verlegt. Unter dem Link von unten ist ein spannender Artikel zum Thema wo mit Bildern und weiteren Infos das Projekt erläutert wird. Wer mal hinter die Kulissen des Internet schauen will, dem empfehle ich den Artikel unbedingt.

Microsoft, Facebook and Telxius complete the highest-capacity subsea cable to cross the Atlantic

VZ Innovation Lab – Monatsbericht November 2017

Der neuste Monatsbericht des VZ Innovation Lab ist veröffentlicht. Folgende Themen sind drin:

  • Ist künstliche Intelligenz wirklich intelligent?
  • Nennenswerte Marktentwicklungen
    • Stellungnahme Schweizer Bankiervereinigung zu PSD2 Zahlungsdirektive aus dem EU-Raum
    • Swiss Life beteiligt sich an Bexio
    • Hypotheken Marktplatz
    • Schweizer Startup arbeitet mit Uni Zürich an einer E-Voting Lösung auf Basis der Blockchain
  • Interessante Lösungen
    • Advonum entwickelt eine Fahrzeuge Blockchain
    • Teambrella startet dezentrale, blockchainbasierte Versicherungslösungen in Südamerika & Holland
    • Monzo Debitkarte
  • Ausbildungsartikel des Monats
  • Gadget des Monats

Den vollständigen Bericht (inkl. PDF Downloadmöglichkeit) findet man hier: https://vzilab.ch/monatsbericht-vz-innovation-lab-november-2017/

Themenvorschläge fürs VZ Innovation Blog

Das Ziel des VZ Innovation Blog ist es einerseits aktuelle Themen und Entwicklungen rund um Digitalisierung/Fintech & Co. zu beleuchten. Anderseits aber auch die Grundlagenvermittlung bei wichtigen Themen. Ich habe deshalb hier schon des öfteren über Blockchain, künstliche Intelligenz und ähnliches geschrieben.

Gibt es Themen welche dir wichtig erscheinen, du diese aber gerne hier erklärt haben möchtest? Wenn ja, dann hinterlasse doch kurz eine Nachricht im folgenden Formular. Ich werde die Feedbacks aufnehmen und entsprechend in der Zukunft Beiträge darüber schreiben. Hast du allenfalls Interesse dich am VZ Innovation Blog zu beteiligen und selber Beiträge beizusteuern? Dann melde dich doch ebenfalls mit einer kurzen Nachricht.

Themenvorschläge

 

Ich werde digital – IFTTT: meine persönliche Automatisierungsmaschine 

Heute gibt es immer mehr digitale Dienste. Meist führen diese ein einsames Leben und reden nicht mit anderen Diensten. Teilweise gibt es aber die Möglichkeit Dienst miteinander zu verbinden. So kann man beispielsweise Twitter instruieren, dass Tweets mit dem Hashtag #fb automatisch auch auf Facebook veröffentlicht werden sollen.

Wie schön wäre es jedoch, wenn ich selber solche Dinge miteinander reden lassen könnte? Genau hierfür gibt es den Dienst IFTTT. IFTTT steht für „if this, then that“. Mit diesem Dienst ist es einfach möglich, jegliche Dienste miteinander zu verbinden.

So können mittels sogenannter Applets solche Aktionen gemacht werden. Sende mir ein Email morgens, wenn es heute regnen sollte? Archiviere alle meine Fitbit-Aktivitäten auf Google Drive? Sende meinem Lebenspartner ein SMS wenn ich bald zu Hause bin? Alles kein Problem mit IFTTT.

Es sind nicht nur Online-Dienst in der Anbindung möglich, sondern es besteht auch die Möglichkeit sogenannten Smart Home Dienste (wie Philipps Hue) einzubinden. So kann ich das Licht automatisch anmachen lassen wenn ich nach Hause komme.

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und der Dienst ist kostenlos. Die Erstellung solcher Aktionen ist auch für Nicht-ITler problemlos möglich.

IFTTT Homepage: https://ifttt.com/

Anfängerguide: Lifehacker – The Beginner’s Guide to IFTTT

 

Gartner Top 10 Strategic Technology Trends for 2018

Die grossen Marktforschungsinstitute publizieren regelmässig ihre Vorhersagen bezüglich Technologien & Trends für die nächsten Jahre.

Langsam geht es los mit den Prophezeiungen fürs 2018. So hat Gartner vor kurzem ihre „Top 10 Technology Trends for 2018“ publiziert.

Ich finde die Auswahl gelungen. Insbesondere die Aufnahme der Themen der „Digital Twins“ (Was ist das?) und „Conversational Platforms“ (Chatbots & Co. über Facebook/Wechat & Co.) finde ich sehr sinnvoll und wird aus meiner Perspektive einen Impact im 2018 haben.

Quelle: Explore the Gartner Top 10 Strategic Technology Trends for 2018

Was sind eigentlich Smart Contracts? 

geralt / Pixabay

Aber in meinem täglichen Doing erlebe ich immer wieder, dass nur die wenigsten effektiv verstehen was dahinter steht. Aus meiner Sicht ist es aber unerlässlich, dass man zumindest in den Grundzügen (ohne gleich eine Mathematik/Informatik-Ausbildung zu machen) versteht wie die Blockchain Technologie funktioniert. Zeit dies zu ändern :-).

Ein erste Begrifflichkeit welche man im Zusammenhang mit Blockchain immer wieder antrifft, sind die sogenannten Smart Contracts.

In meinem Webinar habe ich dieses Thema nur kurz angeschnitten. Smart Contracts haben aber mittelfristig viel das grössere Potential als die Blockchain Technologie nur für Kryptowährungen zu nutzen.

Das österreichische Zukunftsportal „futurezone.at“ hat vor kurzem einen sehr guten Einführungsartikel zum Thema veröffentlicht.

Blockchain – Was sind eigentlich Smart Contracts?

https://futurezone.at/digital-life/blockchain-was-sind-eigentlich-smart-contracts/293.031.908

In diesem Artikel ist auch ein sehr informatives und gut erklärendes Video enthalten welches ich unbedingt empfehle.

Geografische Verteilung der Messenger-Plattformen

Die Messenger-Plattformen wurden in den letzten Jahren zu den dominanten Kommunikationsplattformen. Mittlerweile geht man davon aus, dass Email mengenmässig als zentrale digitale Kommunikationskanal durch Messenger abgelöst wurde.

In unseren Breitengraden ist hierbei vor allem Whatsapp die Nummer eins. Weltweit sieht das jedoch anders aus wie folgende Grafik zeigt.

So ist der Facebook Messenger v.a. in Nordamerika die dominante Plattform. Wenn wir den asiatischen Raum betrachten ist es die hierzulande kaum bekannte Plattform Wechat. Insbesondere Wechat hat mittlerweile ein umfangreiches Ökosystem in seine Plattform integriert (siehe dazu auch diesen Blogeintrag) und zeigt gut auf, wohin die Reise mit den Messenger-Plattformen gehen wird.

Ich bin überzeugt, dass mittelfristig viele alltägliche Dinge (Geld überweisen, einfache Dienstleistungen bestellen etc.) über Whatsapp & Co. gemacht werden. So hat Whatsapp (respektive Facebook) bereits angekündigt, dass es in Kürze für Unternehmen möglich sein wird, auf ihrer Plattform als Unternehmen erreichbar zu sein.

Quelle: Who is Winning the Global Instant Messaging Battle? – comScore, Inc

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