70 Facebook Likes = Umfassendes Persönlichkeitsprofil

Man kann es sich kaum vorstellen – ist aber wissenschaftlich unterlegt (und das schon seit 2012). Anhand von 70 Facebook Likes kann ein Algorithmus ein umfassendes Persönlichkeitsprofils eines Menschen anlegen welches genauere Zukunftseinschätzungen machen kann als Freunde. Das geht soweit dass ab 150 Likes eine bessere Einschätzung als die der Eltern und bei 300 Likes als der Partner gemacht werden kann.

Es braucht kein Big Data Studium zum Erahnen was alles damit machbar ist. In Fachkreisen redet man hier von “Microtargeting”.

Wer es selber mal ausprobieren will kann auf die Seite der Cambridge University gehen und kann es dort anhand seines eigenen Profils ausprobieren. Voraussetzung sind aber mindestens 70 Likes :-). https://applymagicsauce.com/demo_likes.html

Via: http://www.notch-interactive.com/de/blog/2017/03/17/psychometrie-als-grundlage-von-microtargeting/

Studie (PDF): http://www.pnas.org/content/110/15/5802.full.pdf

 

Blockchain in der Schweiz – aktuelle Umfrage von IBM

IBM hat eine Umfrage unter mehr als 50 Entscheidungsträgern von Unternehmen unterschiedlichster Branchen in der Schweiz zum Thema “Adaption der Blockchain” durchgeführt.

Allgemein kann man sagen, dass Blockchain als Thema mittlerweile auch in den Führungsetagen angekommen ist. Jedoch weiss man vielerorts noch nicht wie man damit umgehen soll. Als Vorreiter bei der Auseinandersetzung mit der Blockchain setzen sich vor allem die Distributions- sowie Finanzbranche in Szene. Das macht natürlich Sinn, da in diesen Branchen ein grosses Potential an Effizienzgewinn vorhanden ist (gleichzeitig auch ein grosses Disruptionspotential…). Als grösste Hürden bei der Adaption der Blockchain werden die mangelnde Reife der Technologie/Ökosysteme, Zeitdruck aufgrund das Daily Business sowie das Fehlen von Knowhow(-Träger) angegeben.

Bedenklich stimmt aber auch die Zahl von knapp 30% welche sich für die Blockchain nicht interessieren und aktuell das Thema nicht einmal adressieren.

Ich empfehle die Studie sehr zur Lektüre.

Studie (PDF – 36 Seiten Präsentation) : Blockchain Adoption in Switzerland

Quelle: https://www.ibm.com/de-de/blogs/think/2017/03/30/blockchain-effizienz/

Men at work – in 30 Jahren?

Kein Bild stellt die Zukunft der Robotik so gut dar, wie diese Illustration.

Men at work - 30 years from now

Ich bin der festen Überzeugung, dass wir – zumindest in den nächsten 10-20 Jahren – nicht von künstlicher Intelligenz mehrheitlich abgelöst werden. Vielmehr wird es darauf hinauslaufen, dass schwierige und gefährliche Jobs durch Roboter übernommen werden. Mir kommen hierbei viele Szenarien in den Sinn – Tunnelbau, Gebäudebau, Inspektion von Höhlen & Tunnels, Rettungseinsätze in brennenden Gebäude….

Wie wird das Leben in 5 Jahren sein nach Einschätzung von IBM

Wie wird unser Leben in 5 Jahren aussehen? IBM publiziert regelmässig eine solche Vorhersage und wagt den Blick in die Glaskugel.

Ich finde die Vorhersagen sehr spannend, bin aber nicht überzeugt dass diese schon bis 2022 eintreffen werden. Insbesondere die Vision des “Supervision” dünkt mich doch ein bisschen gar utopisch. Aber wer weiss….

Und wie geht das mit dem Fortschritt….”Der Mensch überschätzt was in einem Jahr erreicht wird, und unterschätzt was in 10 Jahren erreicht wird.”

Quelle: IBM Just Posted 5 Predictions About What Life Will Be Like in 2022

Facebook auf dem Fernseher

Facebook hat vor kurzem eine neue App für Apple TV lanciert mit welcher man auf dem Fernseher interessante Videos welche aus dem Freundeskreis geteilt wurden anschauen kann.

Details findet man bei Techchrunch: https://techcrunch.com/2017/03/01/facebook-releases-facebook-video-app-on-apple-tv/

Interessant ist, dass Facebook probiert hier einen neuen Kanal für seine Inhalte zu bespielen. Aktuell wird meist das Mobiltelefon für das Konsumieren und Teilen der Inhalte verwendet. Bekanntlich hat das TV-Gerät aber immer noch eine hohe Relevanz (und sei es nur als Second Device).

EU öffnet Bankkonti mit der Brechstange

Ab nächsten Januar müssen Banken im EU-Raum Drittfirmen Zugang zu den Bankkonten ihrer Kunden geben (sofern der Kunde das natürlich wünscht). Im Fachjargon nennt man das PSD 2 (Payment Services Directive 2) und war in diesem Blog auch schon Thema (z.B. Banken als Plattform: Wie PSD2 die Finanzwelt verändert).

Was dies für einen Einfluss auf die Banken haben wird ist umstritten. Es geht von praktisch null zu 30-40% Einbussen auf dem Ertrag.

Die NZZ am Sonntag vom 26.3.2017 hat hierzu einen interessanten Artikel veröffentlicht. EU öffnet Bankkonti mit der Brechstange | NZZ am Sonntag

Doch was steckt überhaupt hinter dem PSD 2? Das European Payments Council (EPC) hat versucht dies in einer Infografik aufzuzeigen.

EPC Infographics PSD2

Quelle: http://www.europeanpaymentscouncil.eu/

 

MIT testet Roboter, der Gedanken lesen kann

Das folgende Video muss man gesehen haben. Es zeigt wie eine Testperson ein EEG-Monitor trägt und gegenüber ein Roboter (genauer Baxter) Gegenstände sortiert. Macht dieser einen Fehler und die Testperson bemerkt es, wird das über die Gehirnströme an Baxter übertragen und er korrigiert sich.

Die Messung von Gehirnströmen und das Erkennen von Intentionen ist jetzt nichts wahnsinnig Neues. Jedoch finde ich den Ansatz mit der Kombination von Roboter und Mensch spannend. Experten gehen davon aus, dass in mittlerer Zukunft nicht Roboter mit künstlicher Intelligenz Jobs übernehmen, sondern dass sie die Menschen mehr und mehr unterstützen bei ihrer Arbeit mittels künstlicher Intelligenz und Roboter (sog. cognitive working).

Per Klick via Facebook bewerben

Facebook hat vor wenigen Wochen in den USA eine neue Funktion ausgerollt, mit welcher man sich auf einen Job mit einem Klick bewerben kann. So hat man die Möglichkeit für Jobs innerhalb eines beschränkten geografischen Radius (2-100 Meilen) eine Übersicht zu erhalten und kann da sehr einfach und unkompliziert sich bewerben. Nach dem Klick muss man noch kurz erläutern wieso man geeignet ist für den Job – und that’s it. Die restlichen Daten sind ja bereits auf Facebook vorhanden….

Der Bewerbungsprozess ist ein weiteres Beispiel welcher bis anhin ausserhalb von sozialen Medien ablief, sich nun aber vermehrt immer mehr auf solche Plattformen verlagert. Dies ist schon ähnlich auf LinkedIn und Xing möglich. Die Einfachheit und Effizienz im Gegensatz ist offensichtlich. Natürlich steht das Thema Datenschutz und ob ich das auf so einer sozialen Plattform machen will auf einem anderen Blatt Papier.

Quelle: Facebook Jobs Is Easy To Use But Will It Replace LinkedIn?

Geld senden und empfangen mit Gmail

Neu ist es möglich über Gmail auf dem Smartphone (Android) Geld an Andere zu senden und zu empfangen (aktuell nur UK). Ich bin überzeugt, dass in naher Zukunft es nicht mehr notwendig sein wird, dass Zahlungen in einem EBanking erfasst und freigegeben werden müssen. Mit Lösungen wie hier vorgestellt oder auch der geplanten Integration von Rechnungen für Twint (angekündigt an der http://finance20.ch, soll im Herbst kommen) kommt der Zahlungsprozess immer näher an die Kunde/Lieferant Schnittstelle und der – eigentlich unnötige – Umweg über eine dritte Plattform (=EBanking) wird wegfallen.

Quelle: https://techcrunch.com/2017/03/14/you-can-now-send-and-request-money-in-gmail-on-android/?ncid=rss

© 2017 VZ Holding AG und/oder mit ihr verbundene Unternehmen. Alle Rechte vorbehalten.