Die Zukunft des Einzelhandel – Süddeutsche Zeitung

Die Süddeutsche Zeitung hat einen interessanten Artikel veröffentlicht welcher die (digitale) Zukunft des Einzelhandel beschreibt.

Von intelligenten Regalen mit automatischer Erkennung, über individualisierte Produkte und automatisches Bezahlen werden verschiedene Szenarien und Möglichkeiten der Digitalisierung aufgezeigt. Ein sehr lesenswerter Artikel.

http://www.sueddeutsche.de/wissen/einzelhandel-das-ende-der-kasse-1.3521834

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10 Jahre – einmal alles auf den Kopf gestellt

Es gibt die Aussage „Der Mensch überschätzt was in einem Jahr und unterschätzt was in 10 Jahren möglich ist“.

Sehr anschaulich zeigt sich dies an folgender Grafik:

Infographic: The Age of Tech | Statista You will find more statistics at Statista

Innerhalb von 10 Jahren hat sich die Rangliste der Marktkapitularisierung der grössten Unternehmungen der Welt komplett auf den Kopf gestellt. Auffallend dabei ist, dass die damaligen Player nicht vom Markt verschwunden sind, sondern von den neuen Tech-Giganten überholt wurden (siehe Exxon Mobile).

„The End of Privacy“, Dr. Michal Kosinski – YouTube

Im Dezember 2016 ging ein Artikel des „Magazin“ des Tagesanzeigers um die Welt. Darin wird erklärt, wie Donald Trump zu seinem Sieg bei den Präsidentschaftswahlen in den USA gekommen sein soll. Unter anderem wird aufgezeigt wie mittels Big Data Algorithmen, dem Sammeln von Daten sowie Profilerstellung die Wähler zielgenau angesprochen werden konnten. Auch wenn vieles was im Artikel ausgeführt wurde, nicht ganz stimmt (siehe auch Gegendarstellung des WDR https://blog.wdr.de/digitalistan/hat-wirklich-der-grosse-big-data-zauber-trump-zum-praesidenten-gemacht/), so macht es schon nachdenklich.

Etwas was aber nicht erfunden wurde, sind die Studien von Dr. Michal Kosinksi der Cambridge University. So haben diese schon im 2014 aufgezeigt, dass mittels einer recht überschaubaren Anzahl von Datenpunkten (z.B. Facebook Likes) das psychologische Profil eines Menschen sehr genau bestimmt werden kann. Darüber gibt es bereits einen Artikel auf diesem Blog (70 Facebook Likes = Umfassendes Persönlichkeitsprofil).

Mittlerweile ist Kosinski und seine Kollegen an weitergehenden Studien dran. So erforschen sie aktuell ob aufgrund von Fotos und dem Verknüpfen von Big Data ebenfalls die Bestimmung von psychologischen Profilen möglich ist. Und ja, ist es. Scary….

Das folgende Youtube-Video zeigt eine Präsentation von Michal Kosinski wo er seine Studien erläutert und auch herleitet warum aus seiner Sicht „The End of Privacy“ eintreffen wird respektive schon eingetroffen ist.

Ich empfehle das Video unbeschränkt allen. Es zeigt einerseits auf, was heute schon möglich ist (und daher wohl auch von einzelnen Staaten/Unternehmungen genutzt wird) und wohin die Zukunft gehen wird.

Anwendungsmöglichkeiten von Virtual Reality

Bei neuen Technologien ist es immer eine Huhn-Ei-Frage. Nicht alles was man machen kann, macht auch effektiv Sinn und bringt einen Mehrwert.

Das Potential von Virtual Reality ist aus meiner Sicht sehr gross. Wer schon mal selber eine VR-Brille an hatte und sinnvollen Inhalt erlebt hat, wird mir hier wohl beipflichten. Wer es noch nie erlebt hat – unbedingt machen (ist auch sehr einfach und kostet fast nichts-> Smartphone und Kartonbrille reicht).

Nachfolgend zwei Anwendungsmöglichkeiten von Virtual Reality welche gut aufzeigen was möglich sein könnte.

Lufthansa: Flug im Glasbodenmodus erleben

Auf der Tourismus-Messe ITB hat die Lufthansa eine VR-App vorgestellt, mit der der Passagier virtuell aus dem Flugzeug schauen können soll. Über sein Smartphone und eine VR-Brille soll der Nutzer einen Rundum-Blick passend zur Flugroute bekommen.

Quelle: Lufthansa: Mit VR zum „Glasboden-Flugzeug“ | heise online

 

Hotelplan: Ferienziel mit Virtual Reality Brille erkunden

Ab 9. Januar 2017 bieten wir euch ein wahres virtuelles Reiseerlebnis. In ausgewählten Hotelplan Filialen könnt ihr unsere neuen Virtual-Reality Brillen testen und Ferienziele bereits vor der Buchung auskundschaften.

Quelle: Ferienziele mit Virtual-Reality Brillen entdecken

 

Fünf Beispiele für den Einsatz von Chatbots im Banking

Chatbots werden als eines der the next big things der Zukunft angeschaut. Ich bin auch überzeugt, dass insbesondere an der Kundenschnittstelle mit Chatbots grosses Potential besteht. Primär sehe ich hier – zumindest anfangs – nicht eine Ablösung der traditionellen Servicekanäle, sondern eine Erweiterung dieser. Funktionen welche heute in Apps vorhanden sind, werden mittelfristig in Chatbots ausgelagert. Es geht hierbei um die einfachen, standardisierten Anwendungsfälle. Im Banking sind das so Dinge wie Kontostand abfragen, Zahlung auslösen etc. Wichtig erscheint mir auch, dass wenn man von Chatbots redet es sich nicht zwingend nur um Chats auf Textbasis handelt, sondern dass auch sprachliche Assistenten mitberücksichtigt werden (z.B. Apple Siri, Amazon Alexa, Microsoft Cortana).

Im folgenden Artikel werden fünf Lösungen vorgestellt welche bei Banken weltweit schon im Einsatz sind respektive als Pilotanwendungen genutzt werden können.

Der Bank-Blog.de Fünf Beispiele für den Einsatz von Chatbots im Banking

Fünf Beispiele für den Einsatz von Chatbots im Banking zeigen die Möglichkeiten Künstlicher Intelligenz als digitale Zukunftstechnologie

 

Machine Learning verständlich erklärt

Eine allgemeingültige Definition von künstlicher Intelligenz oder neudeutsch Artificial Intelligence ist schwierig zu geben. Oft werden auch Äpfel mit Birnen verglichen.

Experten (ich auch…) sind einhellig der Meinung, dass es zu einer „richtigen“ künstlichen Intelligenz noch lange dauern wird, respektive dass es sie je überhaupt geben wird. Das ist eine interessante Diskussion welche ich in diesem Blog auch noch thematisieren werde.

Eine Technologie welche aber oft mit künstlicher Intelligenz gleichgesetzt wird, ist das sogenannte Machine Learning. Durch spezialisierte Algorithmen kann mittels riesiger Datenmengen (=Big Data) Mustererkennung vorgenommen werden. Das folgende Video von Microsoft Research zeigt innert 2 Minuten sehr einfach und gut auf, was dahintersteckt und wie Machine Learning die digitale (und auch reale Welt) in den nächsten Jahren verändern wird.

Global Digital Report 2017: So digital ist die Welt

Die Digital-Agentur „We are social“ veröffentlicht jährlich einen Report über Nutzungszahlen zum Internet generell, verschiedenen Plattformen und sozialen Netzwerke. Der Report ist sehr umfassend, richtig überraschendes ist aber nicht zu finden.

Neue Zahlen zum Stand der Digitalisierung: Die globale Digital-Agentur We Are Social hat ihren Digital Report 2017 veröffentlicht.

Hier die wichtigsten Fakten aus dem Report aus meiner Sicht:

  • 2017 wurde erstmals die Marke von 50% der Internetnutzer in Prozent der weltweiten Bevölkerung geknackt.
    -> Eigentlich eine sehr bedenkliche Zahl dass erst die Hälfte der Bevölkerung Zugang zum Internet hat. Trotzdem zeigt sie auch wie schnell die Digitalisierung voranschreitet und welches Potential noch vorhanden ist.
  • Über 2.5 Mia Menschen (34%) nutzen soziale Netzwerke mobil (gesamthaft nutzen 2.8 Mia Menschen soziale Netzwerke).
    -> Was beweist, dass soziale Netzwerke eigentlich eine primär mobile Geschichte sind.
  • Die meistgenutzte Plattform weltweit bleibt Facebook (1.8 Mia), danach folgen Whatsapp & Youtube (1.0 Mia)
  • Nur 20% nutzen Streamingdienste zum Fernsehen
    -> diese Zahl wird sich aus meiner Sicht rapide verändern. Insbesondere wenn man die Vorhaben von Facebook, Snapchat & Twitter betrachtet welche genau in diesen Markt einsteigen wollen/werden.

Eine Kurzzusammenfassung findet man hier: Global Digital Report 2017: So digital ist Deutschland – We Are Social Deutschland

Der ausführliche Report (in Powerpoint Format – kann als PDF heruntergeladen werden) hier: https://www.slideshare.net/wearesocialsg/digital-in-2017-global-overview

 

Künstliche Intelligenz erkennt Sauklaue

Machine Learning und neuronale Netzwerke sind in aller Munde. Was dahintersteckt ist und wird für die meisten eine Blackbox bleiben. Was kann man damit aber erreichen?

Google hat ein interessantes Experiment veröffentlicht welches das Thema spielerisch erlebbar macht. Auf der Webseite Autodraw kann man etwas zeichnen (in meinem Fall probieren….) und die Intelligenz versucht zu erkennen um was es sich handelt.

AutoDraw is a new A.I. Experiment, built by Google Creative Lab, which uses machine learning and artists’ drawings, to help everyone create anything visual, fast.

Je mehr Menschen die Seite nutzen und ihre Zeichnungen den entsprechenden Piktogrammen zuordnen, desto besser wird die Erkennung. Hier greift das Machine Learning. Durch stetiges Trainieren des Algorithmus, wird dieser mit der Zeit immer besser.

Quelle: Fast Drawing for Everyone

Wie Virtual Reality unser Leben verändern kann

Viele prophezeien es: Die Zukunft gehört der Virtual Reality.

Gartner sieht die Technologie bereits im „Slope of Enlightment“ was gleichbedeutend ist, dass man in Kürze im Mainstream ankommen wird. Ich bin ebenfalls überzeugt, dass mit Virtual Reality ganz neue Formen der Unterhaltung aber auch Kommunikation möglich werden.

Das folgende, sehenswerte Video zeigt auf in welche Richtung es gehen könnte.

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