Im deutschen Wired-Magazine ist ein sehr lesenswerter Artikel rund um die Diskussion der Jobverluste aufgrund der Digitalisierung erschienen.

Im Artikel machen sie ein Gedankenexperiment und zeigen Überlegungen auf was den mit dieser überschüssigen “Arbeitskraft” passieren würde. Ihre primäre Erkenntnis ist, dass damit auch wieder mehr Zeit in soziale Tätigkeiten fliessen werden. Zwangsweise kommt natürlich auch wieder das Thema bedingungsloses Grundeinkommen zur Sprache.

Wenn Maschinen Jobs übernehmen, können Menschen Besseres mit ihrem Leben anfangen. Nur die Gewinne der Automatisierung müssen gerechter verteilt werden.

Quelle: Jobverlust durch KI: Wirklich so schlimm?

Persönlich bin ich überzeugt, dass die ganze Diskussion zu heiss gekocht wird. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass in den nächsten Jahren die 50% prognostizierten Jobverluste eintreffen werden. Zu langsam ist die Menschheit im Übernehmen von neuen Innovationen. Handkehrum wird es aber sicher auch nicht so sein, dass alles gewohnt weitergehen wird. Es ist aber auch anzunehmen, dass es aufgrund der neuen Gegebenheiten auch viele neue Jobs(-Profile) geben wird. Oder wer hätte vor rund 10 Jahren gedacht, dass es heute notwendig ist in grösseren Unternehmungen einen Social Media Manager zu haben?