Die Swisscom (respektive ihr Banken Think Tank e-foresight) veröffentlicht jeden Monat eine Übersicht über die Schweizer Fintech Landschaft. Mittlerweile sind wir bei 209 Fintechs angekommen. Dazu gehört ein breites Sammelsurium aus verschiedenen Bereichen – von Robo-Advisor, über Blockchain/Crypto wie aber auch Insurance und Comparison Startups.

Die Übersicht kann bei der Swisscom nach Registrierung heruntergeladen werden:
https://www.swisscom.ch/de/business/enterprise/downloads/banking/monthly-fintech-startup-market-map.html

Die Zahl der Fintech hat sich in den letzten 3 Jahren mehr als verdoppelt. Doch wie nachhaltig ist der Bereich Fintech? Die Meinungen gehen da weit auseinander. Einig ist man sich wohl darin, dass der Aufbau eines Geschäftsmodells über B2C (Business to Customer) in der Schweiz nur sehr schwer möglich ist. Dies einerseits weil der typische Schweizer Bankkunde kaum zu einem Wechsel motiviert werden kann, anderseits ist der Markt in der Schweiz auch nicht gross genug, dass sich riesige Investments rechnen. So sind die meisten erfolgreichen Fintechs entweder im B2B Bereich (z.B. Loanboox, Advanon) tätig, oder bieten ihre Lösungen anderen Banken an damit diese sie für ihre Kunden einsetzen (True Wealth mit BLKB, Contovista bei diversen Kantonalbanken).

Das Finanzmagazin “Bilanz” hat darüber einen lesenswerten Artikel geschrieben, welcher das Thema aus verschiedenen Blickwinkel beleuchtet, aber auch kritisch hinterfragt ob da auch Übertreibungen dahinter stehen.

Bilanz: Fintech – ein Hype stösst an Grenzen
https://www.bilanz.ch/invest/finanzindustrie-fintech-ein-hype-stosst-grenzen