IFZ FinTech-Studie: Die Schweiz hat das Potenzial zum globalen FinTech-Zentrum

Das IFZ Zug hat zum zweiten Mal eine Studie zu den verschiedenen Fintech-Märkten durchgeführt. Erstaunlicherweise ist die Schweiz mit Zürich und Genf auf den Plätzen 2+3. Dies überrascht mich doch stark und hängt natürlich auch stark von der Gewichtigung der Faktoren ab. Vor allem die Rahmenbedingungen wie politische Stabilität, Effizienz der Behörden aber auch Anzahl der Studienabgänger wurden genannt. Spannend finde ich, dass London nur auf Platz 8 ist – gilt es doch bis anhin als DER Fintech-Hub in Europa – sogar Amsterdam ist weiter vorne.

Ebenfalls wird die Rolle der Fintechs kurz beleuchtet. So kristallisiert sich immer mehr heraus, dass Fintechs nicht eine Konkurrenz der Banken sind, sondern sich immer mehr als Lieferanten von Banken sehen. Diese Erkenntnis ist jetzt nicht bahnbrechend.

Quelle: IFZ FinTech-Studie: Die Schweiz hat das Potenzial zum globalen FinTech-Zentrum

Die unterschätzte Gefahr der Angriff der Plattformen auf Banken

Ein sehr lesenswerter Artikel rund um die Thematik von Plattformen. Ich bin überzeugt, dass die Konkurrenz der Banken mittelfristig nicht aus der Finanzbranche selber kommen wird – oder auch Fintechs – sondern die grossen Player wie Google, Apple & Co sein werden. Insbesondere Amazon traue ich hier viel zu und wenn man den Gerüchten einer allfälligen Übernahme von Capital One traut, dann kann das sogar ein mittleres Erdbeben (zumindest in den USA) auslösen.

Die unterschätzte Gefahr der Angriff der Plattformen auf Banken

Inselspital Bern testet Hololens für Gehirnoperationen

“Neue” Realitäten (sei es Virtual oder Augmented) haben aktuell das Image als reine Spielereien. Das es auch anders geht zeigt der Prototyp welcher von Netcetera un dem Inselspital Bern entwickelt wurde.

Das Inselspital Bern hat zusammen mit Netcetera einen Prototypen für Gehirnoperationen mit der Hololens von Microsoft entwickelt. Chirurgen sollen damit Eingriffe einst besser vorbereiten können.

Ich bin überzeugt, dass sich solche neue Anwendungsformen auch in weiteren Branchen mittel- bis langfristig etablieren werden. Für die Finanzbranche fehlt mir aktuell noch der Killer Use Case. Jedoch wird auch hier schon geforscht wie das Beispiel von Crealogix zeigt welches an der Finovate 2017 in London präsentiert wurde.

Quelle: Inselspital Bern testet Hololens für Gehirnoperationen | Netzwoche

Haben virtuelle Assistenten Grundrechte?

In den USA gab es kürzlich ein Mordverbrechen (Details hier) in Räumlichkeiten wo auch ein Amazon Echo stand. Nun ist es ja so, dass die virtuellen Assistenten (Google Home, Amazon Echo etc.) eigentlich laufend das Mikrofon offen haben und zuhören was im Raum passiert und dann reagieren wenn ihr “Codewort” ausgesprochen wird (z.B. Hej Google, Alexa etc.). Naheliegend war es nun für die Polizei von Arkansas, dass man auf die Aufnahmen (sofern diese gespeichert sind) zugreifen könnte und allenfalls als Beweismittel nutzen. Dies wäre gleichzeitig auch ein Präzedenzfall. Natürlich hatte Amazon da keine Freude dran und wehrt sich nun juristisch gegen die Herausgabe mit einem Bezug auf die Grundrechte der Privatsphäre einer Person.

Aus meiner Sicht spannend ist hierdass wir hier über ein Grundthema der Zukunft reden. Sind virtuelle Assistenten nun eigene Rechtspersönlichkeiten oder nicht? Haben sie ebenfalls ein Recht auf Privatsphäre? Wenn sie Tätigkeiten durchführen (Kauf im Internet, Reservationen etc.), wer ist dann die rechtlich verantwortliche Person – der virtuelle Assistent oder der Auftraggeber dahinter? Das sind spannende Fragen und dürfte einen grossen Einfluss auf die zukünftige Tech-Landschaft haben. Ich denke da spontan auch an so Dinge wie Schadenersatz von Produkthersteller.

Amazon believes its AI’s speech is protected by the Constitution.

Quelle: Amazon Is Convinced Alexa Has First Amendment Rights

Was passiert mit Bitcoin in Nigeria? – BitcoinBlog.de – das Blog für Bitcoin und andere virtuelle Währungen

Sehr spannender Artikel über Bitcoin und die Nutzung in Drittweltländern zum Umgehen von Zentralbanken-Restriktionen.

Das Interesse an Bitcoin explodiert offenbar in der größten Volkswirtschaft Afrikas. Die Regierung von Nigeria verhindert den Wettbewerb im Remittance und zeigt sich unfähig, die Abwertung der Land…

Quelle: Was passiert mit Bitcoin in Nigeria? – BitcoinBlog.de – das Blog für Bitcoin und andere virtuelle Währungen

China preparing to launch blockchain-based cryptocurrency

Nach Medienberichten soll in China in Kürze eine Blockchain basierte Währung gestartet werden. Wenn ich den Artikel richtig interpretiere, dann geht es dabei aber mehr um eine neue Zahlungsinfrastruktur welche die Kosten reduzieren soll.

Ein interessanter Ansatz und durchaus auch ein Modell für andere Länder. Ich bin überzeugt, dass Blockchain-basierte Vertrauenssysteme die Zukunft sein werden. Aktuell fehlt es noch an Vertrauen und Wissen, aber dies wird sich über die Zeit verändern.

Will China lead a cryptocurrency future? New reports indicate that it is moving fast to launch its own blockchain-based digital currency.

Quelle: China preparing to launch blockchain-based cryptocurrency

Studie: Jeder vierte Digital Native fühlt sich digital überfordert

Gemäss einer Studie der Consulting Firma Sopra Steria fühlt sich jeder vierte Digital Native von der Geschwindigkeit des digitalen Wandels überfordert und hat das Gefühl durch die Zunahme an digitalen Hilfsmitteln weniger konzentriert und effektiv zu arbeiten.

Ich bin der festen Überzeugung, dass wenn wir nicht aktiv die Menschen (und nicht nur die Digital Natives!) mehr ausbilden und abholen rund um die Medienkompetenz, dass sich hier eine grosse Schere auftun wird. Das sollte aus meiner Sicht schon in den Kindergärten und Schulen anfangen.

Quelle: https://www.soprasteria.de/newsroom/news/studie-jeder-vierte-digital-native-f%C3%BChlt-sich-digital-%C3%BCberfordert

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