VZ Innovation Lab – Monatsbericht Juli 2017

Der zweite Monatsbericht des VZ Innovation Lab ist veröffentlicht worden. Folgende Themen sind drin:

  • Open Banking – der neue Standard?
  • Ökosysteme als Vorstufe zur Plattform-Strategie
  • Nennenswerte Marktentwicklungen
    • Entwicklungen beim Online Boarding
    • Knip schliesst sich mit niederländischem Unternehmen Komparu zusammen
    • N26 bietet Versicherungsverwaltung in Kooperation mit Clark an
    • Klarna erhält Bankzulassung
    • Start von Robo-Advisor Werthstein
  • Spannende Lösungen
    • InsureX – die erste Blockchain basierte Versicherungsplattform
    • Fuze Card – das ganze Portemonnaie in einer Karte vereint
  • Weiterbildungsvideo des Monats
  • Gadget des Monats

Den Bericht findet man hier: https://vzilab.ch/monatsbericht-vz-innovation-lab-juli-2017/

Der nächste Bericht wird zeitlich verzögert erst Mitte August erscheinen.

Flipping der digitalen Demographie

Wer kennt sie nicht – die Einordnung der Nutzer in verschiedene „Digital-Generationen“.

Quelle: Media Use Index der Y&M Group

 

Wenn man die Verteilung dieser Gruppen anschaut so befinden wir uns in diesen Jahren in einer grossen Veränderungsphase welche auf die Kundenansprache und Dienstleistungen von Unternehmen einen wesentlichen Einfluss haben dürfte.

Quelle: Illustration stammt aus dem Carpathia Blog

 

So befinden wir uns aktuell in der Phase wo die Digital Immigrants/Konvertierten in der Mehrheit sind. Ab 2020 wird sich dies dann aber ändern. Ab diesem Zeitpunkt wird die Gruppe der Digital Natives in der Mehrheit sein.

Diese Verteilung bezieht sich natürlich auf ein Unternehmen welche alle Altersgruppen bedient. Für Unternehmen wie das VZ Vermögenszentrum welches sich auf eine bestimmte Altersgruppe fokussiert wird dieser Wandel sich erst später manifestieren.

Umfrage zum Blog des VZ Innovation Lab

Ich wäre dir sehr dankbar wenn du mir ein kurzes Feedback zum Blog geben würdest. Das Ausfüllen dauert maximal 1 Minute!

Umfrage Inhalt VZ Innovation Lab Blog

Schmerzerkennung durch KI bei Schafen

Einen guten für den Montag :-).

Forscher der Universität Cambridge habe mittels künstlicher Intelligenz eine Gesichtserkennungs-Software gebaut, welche erkennt ob ein Tier Schmerzen hat. Das System kann neun verschiedene Schmerzgrade erkennen und wurde auf den Namen SPFES getauft. SPFES steht für Sheep Pain Facial Expression Scale.

Auch wenn das nun auf den ersten Blick witzig aussieht, so kann damit effektiv auch Geld gespart werden. Durch die frühzeitige Erkennung von Schmerzenkönnen betroffene Tiere behandelt werden bevor eine Krankheit/Unfall fortgeschritten ist und das Tier für die weitere Verwertung nicht mehr verwendet werden kann.

Quelle: Researchers design AI system to assess pain levels in sheep

Einfühlsame Bots

Ich bin der Überzeugung, dass Bots – insbesondere Voice-Bots – in Zukunft eine grosse Rolle spielen werden. Solche Bots werden einen merklichen Teil der heutig existierenden Service-Apps und Callcenter von Unternehmen (Mobile Banking, Shop-Apps) ablösen.

Spannend in dieser Hinsicht ist das Beleuchten der gesellschaftlichen und sozialen Auswirkungen von solchen neuen Kanälen und Geräten.

Ein Artikel des Magazin Technology Review stellt sich genau dieser Frage. „Was wäre, wenn Bots wirklich einfühlsam wären“? Einerseits ist der Artikel sehr unterhaltsam geschrieben, anderseits regt er auch zum Nachdenken an.

Man muss sich Frage stellen was für eine Rolle Bots in unserer Zukunft übernehhmen werden. Reine Auftragsausführer, oder sogar mehr?

Hier geht es zum Artikel: Der Futurist: Good Vibrations | Technology Review

Künstliche Intelligenz: Wenn Maschinen über Menschen entscheiden – Kolumne von Sascha Lobo auf Spiegel Online

Das Voranschreiten der Technologien unter dem Oberbegriff künstliche Intelligenz nimmt laufend zu. Aber kann eine künstliche Intelligenz überhaupt mit einer menschlichen Intelligenz verglichen werden? Könnte es nicht sein, dass eine künstliche Intelligenz sich ganz anders verhält als ein Mensch? Andere Lösungsstrategien anwendet als ein Mensch?

Sascha Lobo ist einer der pointiertesten Kommentatoren im deutschen Raum wenn es um die Digitalisierung und dessen Auswirkungen geht. Auf Spiegel Online hat er sich genau dem obigen Thema angenommen.

Ich empfehle den Artikel jedem der sich mit den Auswirkungen der Digitalisierung und künstlicher Intelligenz auseinander setzen will.

Kaum ein Feld der Technologie ist so unterschätzt und überschätzt wie künstliche Intelligenz. Maschinen entscheiden nämlich ganz anders, als Menschen es sich ausdenken. Das kann gut oder gruselig sein.

Quelle: Künstliche Intelligenz: Wenn Maschinen über Menschen entscheiden – Kolumne – SPIEGEL ONLINE

Buchempfehlung: Blockchain Basics

In den letzten Tagen habe ich ein empfehlenswertes Buch zum Thema Blockchain gelesen.

Es handelt sich dabei um das Buch „Blockchain Basics“ von Daniel Drescher.

In 25 concise steps, you will learn the basics of blockchain technology. No mathematical formulas, program code, or computer science jargon are used. No previous knowledge in computer science, mathematics, programming, or cryptography is required. Terminology is explained through pictures, analogies, and metaphors.

Das Buch erklärt in 25 Schritten wie die Blockchain funktioniert und warum diese nicht veränderbar ist. Das Buch ist sehr verständlich geschrieben und auch ohne mathematische oder technische Kenntnisse kann man den Ausführungen gut folgen. Gutes Englisch ist jedoch Vorraussetzung – eine deutsche Überssetzung ist aktuell noch nicht vorhanden.

Das Buch ist im gut sortierten Buchhandel erhältlich (ich habe es im Orell Füssli Zürich gekauft). Kann aber auch als Ebook auf den einschlägigen Plattformen oder direkt beim Springer Verlag gekauft werden.

Die Zukunft des Einzelhandel – Süddeutsche Zeitung

Die Süddeutsche Zeitung hat einen interessanten Artikel veröffentlicht welcher die (digitale) Zukunft des Einzelhandel beschreibt.

Von intelligenten Regalen mit automatischer Erkennung, über individualisierte Produkte und automatisches Bezahlen werden verschiedene Szenarien und Möglichkeiten der Digitalisierung aufgezeigt. Ein sehr lesenswerter Artikel.

http://www.sueddeutsche.de/wissen/einzelhandel-das-ende-der-kasse-1.3521834

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10 Jahre – einmal alles auf den Kopf gestellt

Es gibt die Aussage „Der Mensch überschätzt was in einem Jahr und unterschätzt was in 10 Jahren möglich ist“.

Sehr anschaulich zeigt sich dies an folgender Grafik:

Infographic: The Age of Tech | Statista You will find more statistics at Statista

Innerhalb von 10 Jahren hat sich die Rangliste der Marktkapitularisierung der grössten Unternehmungen der Welt komplett auf den Kopf gestellt. Auffallend dabei ist, dass die damaligen Player nicht vom Markt verschwunden sind, sondern von den neuen Tech-Giganten überholt wurden (siehe Exxon Mobile).

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