Informatiktage Zürich

Die digitale Transformation ist in aller Munde und keine Firma welche sich nicht damit befasst. Aber was bedeutet überhaupt digital? Wer versteht effektiv was in einem digitalen Device abläuft? Wohl die wenigsten.

Die Informatik-Tage bieten hier Anschauungsuntericht. An zwei Tagen führen Unternehmen aus dem digitalen Sektor sowie Organisationen und Forschungsanstalten spannende Veranstaltungen durch (Workshops, Rundgänge, Vorführungen. Dies nicht nur für Erwachsene sondern auch Kinder.

Informatiktage Zürich

Die Informatiktage gehen in die nächste Runde: am 16. und 17. Juni 2017 öffnen Unternehmen, Organisationen und Bildungsinstitutionen im Grossraum Zürich erneut ihre Türen und machen die vielseitige Welt der Informatik für alle zugänglich und erlebbar.

Ich finde die Idee dahinter sehr gut und werde garantiert auch die eine oder anderen Veranstaltung besuchen (mein persönlicher Favorit ist hier die ETH Zürich, haben immer wieder unabhängig von diesen zwei Tagen gute Veranstaltungen fürs breite Publikum wo man sich aktuelle Forschungen zeigen lassen kann.

Was ist die digitale Transformation?

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Ulrich Spiesshofer (CEO von ABB) hat in einem NZZ Gastkommentar das Thema digitale Transformation sehr prägnant auf den Punkt gebracht.

Artikel: Was einen CEO um den Schlaf bringt (Printausgabe vom 07.04.2017)

Insbesondere das Zitat von McKinsey trifft den Nagel auf den Kopf.

«Das Digitale ist nicht irgendein Ding – es ist eine neue Art, Dinge zu tun. Viele Unternehmen bemühen sich um die Entwicklung einer digitalen Strategie. Stattdessen sollten sie sich vielmehr bemühen, das Digitale in alle Aspekte ihrer Geschäftstätigkeit zu integrieren – von Vertriebskanälen, Prozessen und Daten bis zu Geschäftsmodellen, Incentives und zur Unternehmenskultur. …»

 

Die Selbstbestätigungs-Falle

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In letzter Zeit ist vermehrt von der sagenumwobenen „Filterblase“ die Rede in welcher wir uns im digitalen Alltag bewegen. Doch was steckt dahinter?

Einerseits kann man sich das sehr lesenswerte Buch von Eli Pariser zu Gemüte führen. Anderseits hat das Online Magazin des ORF „Futurezone“ und dessen Autor Florian Aigner einen kurzen und prägnanten Artikel über das Thema verfasst. Darin wird eine Studie eines englischen Psychologen vor über fünfzig Jahren (!) referenziert.

Ich finde den Artikel äussert lesenswert und empfehlen ihn allen (Lesezeit 5 Minuten)

 

Was haben die Zahlen 2-4-6 mit unserer politischen Einstellung zu tun? Ein psychologisches Experiment zeigt, wieso wir so oft an dummen Ideen festhalten.

Quelle: Die Selbstbestätigungs-Falle – futurezone.at (4 Minuten geschätzte Lesezeit)

70 Facebook Likes = Umfassendes Persönlichkeitsprofil

Man kann es sich kaum vorstellen – ist aber wissenschaftlich unterlegt (und das schon seit 2012). Anhand von 70 Facebook Likes kann ein Algorithmus ein umfassendes Persönlichkeitsprofils eines Menschen anlegen welches genauere Zukunftseinschätzungen machen kann als Freunde. Das geht soweit dass ab 150 Likes eine bessere Einschätzung als die der Eltern und bei 300 Likes als der Partner gemacht werden kann.

Es braucht kein Big Data Studium zum Erahnen was alles damit machbar ist. In Fachkreisen redet man hier von „Microtargeting“.

Wer es selber mal ausprobieren will kann auf die Seite der Cambridge University gehen und kann es dort anhand seines eigenen Profils ausprobieren. Voraussetzung sind aber mindestens 70 Likes :-). https://applymagicsauce.com/demo_likes.html

Via: http://www.notch-interactive.com/de/blog/2017/03/17/psychometrie-als-grundlage-von-microtargeting/

Studie (PDF): http://www.pnas.org/content/110/15/5802.full.pdf

 

Men at work – in 30 Jahren?

Kein Bild stellt die Zukunft der Robotik so gut dar, wie diese Illustration.

Men at work - 30 years from now

Ich bin der festen Überzeugung, dass wir – zumindest in den nächsten 10-20 Jahren – nicht von künstlicher Intelligenz mehrheitlich abgelöst werden. Vielmehr wird es darauf hinauslaufen, dass schwierige und gefährliche Jobs durch Roboter übernommen werden. Mir kommen hierbei viele Szenarien in den Sinn – Tunnelbau, Gebäudebau, Inspektion von Höhlen & Tunnels, Rettungseinsätze in brennenden Gebäude….

Universität wurde von eigenen Getränkeautomaten angegriffen – futurezone.at

Ein wichtiges aber oft unterschätztes Thema bei der Digitalisierung ist das Thema Security. Eindrücklich zeigt was passieren kann wenn man dies unterschätzt oder schlampig umsetzt. Zumindest in diesem Fall haben die Hacker aber auch etwas Witz bewiesen :-).

Das Netzwerk einer Universität wurde von einem Botnet lahmgelegt, das aus 5.000 Geräten am Unicampus bestand – von Getränkeautomaten bis zu Lampen.

Quelle: Universität wurde von eigenen Getränkeautomaten angegriffen – futurezone.at

Der lange ersehnte Bitcoin-ETF und die Frage, was Bitcoin wirklich ist … – BitcoinBlog.de – das Blog für Bitcoin und andere virtuelle Währungen

Das finde ich eine ultraspannende Geschichte. Ein ETF welcher quasi Bitcoin abdeckt. Aus einer rechtlichen Warte ziemlich komplex, aber auch (finanz)technisch eine Herausforderung.

Falls die Freigabe aber wirklich erteilt wird, dürfte das der Verbreitung von Bitcoin einen ziemlichen Schub geben. Eventuell sogar der Startpunkt einer neuen Investmentkategorie (Cryptocurrencies) sein – analog wie Gold, Rohstoffe etc.

In wenigen Wochen werden wir erfahren, ob es den Bitcoin ETF der Winklevoss Brüder geben wird. Die Finanzwelt sieht in einem solchen ETF das ideale Instrument, um in Bitcoin zu investieren. Interes…

Quelle: Der lange ersehnte Bitcoin-ETF und die Frage, was Bitcoin wirklich ist … – BitcoinBlog.de – das Blog für Bitcoin und andere virtuelle Währungen

Welche Technologien sich bis 2025 durchsetzen werden

Bei einer Studie wurden 2000 Manager nach dem Einfluss verschiedener digitaler Technologien befragt.

Die Relevanz der erwähnten Technologien teile ich. Jedoch bin ich da nicht überall der gleichen Meinung wie die Masse.

Ich bin überzeugt, dass Drohnen wie auch virtuelle Realitäten einen sehr grossen Einfluss im 2025 haben werden. Das Thema Cloud sehe ich bis dann jedoch nicht mal mehr als separater Punkt – weil sowieso eine Grundlagenthema. Im 2025 wird man sich rechtfertigen müssen, warum man gewisse Dienste noch „lokal“ betreiben wird.

 


Welche Technologien sich bis 2025 durchsetzen werden

Quelle: Welche Technologien sich bis 2025 durchsetzen werden

PayPal erlaubt Bezahlen per Chatbot

Paypal bietet ab sofort die Möglichkeit direkt in einem Chat (namentlich Slack) Geld an eine Person zu überweisen. Dies passiert mit einem speziellen Befehl („/PayPal send $5 to @Claudia“) und nur nach vorheriger Aktivierung und dass die beteiligten Benutzer eingeloggt sind.

Spannend finde ich hier den Ansatz wie eng die eigentliche Transaktion in die Kommunikation eingebunden ist. Es entfällt ein mühsames Öffnen/Einloggen in eine entsprechende App oder Banking Plattform.


PayPal hat einen Bot veröffentlicht, mit dem User der Messenger-Plattform Slack bequem Geld an Chatpartner überweisen können. Der Dienst kommt mit einigen Einschränkungen.

Quelle: PayPal erlaubt Bezahlen per Chatbot

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