Fintech für Schlaflose….

Fintechcity ist eine Vereinigung von “Fintech Leaders”. Jährlich kürt Fintechcity die besten 50 Startups. Was die Startups als “beste” klassifiziert, ist für mich aber nicht ersichtlich. Trotzdem hat die Auflistung in der Fintech-“Szene” eine gewisse Relevanz.

https://thefintech50.com/the-fintech50-2018-list

ProSmile / Pixabay

Aus der Schweiz haben es auch drei Unternehmen auf die Liste geschafft (hier ansässig oder gegründet). Es sind dies:

  • Ethereum aus Zug. Ethereum steht hinter der gleichnamigen Blockchain.
  • Netguardians aus Yverdon. Bietet Dienstleistungen und Produkte im Bereich Cyberrisk/-Security an
  • Wefox aus Berlin (gegründet in Zürich). Bietet Versicherungscheck und -Beratung an.

Neben den bekannten Fintechs wie Revolut, N26 & Co. hat es auch viele – zumindest mir – (noch) nicht so bekannte Fintech drauf.Wenn man mal nicht schlafen kann, kann man sich ja die Liste der Preisträger anschauen :-).

Swisscom Fintech Map

Swisscom hat einen eigenen Fintech-Think Tank namens e-foresight welcher regelmässig über die Fintech Szene Schweiz recherchiert und berichtet. Ich finde die machen einen richtig guten Job und können sehr gut differenzieren zwischen Hype und Realität.

Ein Bestandteil ihrer Arbeit ist die monatlich erscheinende “Swiss Fintech – Start-up Map”. Diese ist nun für den Monat Juni erschienen.

http://documents.swisscom.com/product/filestore/lib/7c4002b3-960c-4a6b-a51e-015f9c56c2ee/2018_06_Swiss-FinTech-Map-en.pdf

Einen Blick drauf lohnt sich. Die beeindruckende Zahl von 250 Fintech Startups gibt es in der Schweiz. Spannend wird sein wie hoch diese Zahl in den nächsten Jahren sich verhalten wird. Und wer mal eine schlaflose Nacht hat, kann sich auch die aufgeführten Startups mal anschauen :-).

 

Infografik – Challenger Banks

Die Website “PaymentandBanking.com” veröffentlicht regelmässig eine Übersicht wo sie versucht alle Challenger Banken zu erfassen. Denke das ist auch sehr gut gelungen.

Persönlich finde ich Revolut und Monzo sehr spannend. Insbesondere Revolut traue ich viel zu. Sie legen ein hohes Tempo und coole Innovationen an den Tag. N26 ist auch spannend, dort wird es interessant werden wie sie sich in UK schlagen wo sie ihren Markteintritt angekündet haben.

Quelle: Infografik – Überblick der Challenger Banken auf dem Markt

Deposit Solutions – deutsches Wunder-Fintech?

Von Zeit zu Zeit stelle ich auf diesem Blog auch interessante Fintechs vor.

Eines davon ist das Unternehmen “Deposit Solutions” aus Hamburg. Gemäss einem Artikel der deutschen Zeitung “Die Welt” von Ende Juni ist es das am schnellsten wachsende Finanz-Start-up der Welt. So soll das Unternehmen in der Zwischenzweit zwei Milliarden Euro an Kundengeldern verwalten – dies 20 Monate nach Start.

Die Idee dahinter ist, dass in Deutschland (und auch der Schweiz) meist keine Zinsen mehr auf Guthaben bezahlt werden. Handkehrum gibt es in anderen europäischen Ländern Institute die Einlagen suchen und durchaus auch bereit sind einen Zins zu bezahlen. Diese Insititute haben aber in der Regel keinen Zugang zu Privatkunden. Diese Verbindung soll Deposit Solutions herstellen. Die Privatkunden müssen dafür jedoch nicht Kunde bei Deposit Solutions werden, sondern das Angebot wird über die bestehende Bank (ohne Bankwechsel oder Kontoeröffnung) genutzt und abgewickelt.

Weitere Informationen zu Deposit Solutions findet man in diesem Artikel der Welt, oder direkt auf der Homepage.

Die Welt: Start-up Deposit Solutions: Deutsches Fintech sticht internationale Konkurrenz aus – WELT

Homepage: http://www.deposit-solutions.com/ 

Webinar “Blockchain & virtuelle Währungen”

Ende August fand im VZ ein Webinar zum Thema “Blockchain & virtuelle Währungen” statt.

Inhaltlich ging es dabei um folgende Themen:

  • Historische Betrachtung von Bitcoin & Blockchain
  • Funktionsweise der Blockchain anhand von Bitcoin
  • Spezielle Aspekte von Bitcoin
  • Anwendungsgebiete von Blockchains

Das Video findet man auf Youtube und kann man auch in Ruhe zu Hause (nochmals) anschauen (Dauer ca. 50 Minuten).

Ich habe eine Übersichtsseite zum Thema erstellt. Dort findet man Links zu Einführungsseiten, Plattformen und sonstige weitergehende Informationen. Bei Fragen zum Webinar hinterlasse eine Kommentar unten.

EU öffnet Bankkonti mit der Brechstange

Ab nächsten Januar müssen Banken im EU-Raum Drittfirmen Zugang zu den Bankkonten ihrer Kunden geben (sofern der Kunde das natürlich wünscht). Im Fachjargon nennt man das PSD 2 (Payment Services Directive 2) und war in diesem Blog auch schon Thema (z.B. Banken als Plattform: Wie PSD2 die Finanzwelt verändert).

Was dies für einen Einfluss auf die Banken haben wird ist umstritten. Es geht von praktisch null zu 30-40% Einbussen auf dem Ertrag.

Die NZZ am Sonntag vom 26.3.2017 hat hierzu einen interessanten Artikel veröffentlicht. EU öffnet Bankkonti mit der Brechstange | NZZ am Sonntag

Doch was steckt überhaupt hinter dem PSD 2? Das European Payments Council (EPC) hat versucht dies in einer Infografik aufzuzeigen.

EPC Infographics PSD2

Quelle: http://www.europeanpaymentscouncil.eu/

 

IFZ FinTech-Studie: Die Schweiz hat das Potenzial zum globalen FinTech-Zentrum

Das IFZ Zug hat zum zweiten Mal eine Studie zu den verschiedenen Fintech-Märkten durchgeführt. Erstaunlicherweise ist die Schweiz mit Zürich und Genf auf den Plätzen 2+3. Dies überrascht mich doch stark und hängt natürlich auch stark von der Gewichtigung der Faktoren ab. Vor allem die Rahmenbedingungen wie politische Stabilität, Effizienz der Behörden aber auch Anzahl der Studienabgänger wurden genannt. Spannend finde ich, dass London nur auf Platz 8 ist – gilt es doch bis anhin als DER Fintech-Hub in Europa – sogar Amsterdam ist weiter vorne.

Ebenfalls wird die Rolle der Fintechs kurz beleuchtet. So kristallisiert sich immer mehr heraus, dass Fintechs nicht eine Konkurrenz der Banken sind, sondern sich immer mehr als Lieferanten von Banken sehen. Diese Erkenntnis ist jetzt nicht bahnbrechend.

Quelle: IFZ FinTech-Studie: Die Schweiz hat das Potenzial zum globalen FinTech-Zentrum

Die zehn vielversprechendsten Schweizer Fintechs

Swisscom stellt die – aus ihrer Sicht – zehn vielversprechendsten Schweizer Fintech vor. Ich denke die Liste kann man mehr oder weniger so stehen lassen. Jedoch gibt es sicherlich noch andere spannende Unternehmungen – fast ganz vergessen ist aus meiner Sicht der Bereich Blockchain welcher in der Schweiz (insbesondere Zug) doch eine markante Basis hat. Firmen wie Ethereum, Monetas fehlen. Lykke ist der einzige Repräsentant.


Das Schweizer Fintech-Universum wächst täglich weiter. Annähernd 200 Unternehmen kämpfen um Kunden und Märkte. Hier sind die zehn vielversprechendsten Fintechs.

Quelle: Die zehn vielversprechendsten Schweizer Fintechs

XS2A: Treffen sich drei Banker im PSD2-Fahrstuhl … – IT Finanzmagazin

Die PSD2 Regulierung in Deutschland (Was ist das?) wird einen starken Einfluss auf die Banken im EU-Raum haben. Einerseits braucht es IT-mässig grosse Investitionen, anderseits gibt es Fintechs und Drittanbietern umfangreiche Möglichkeit um die Banken zu reinen Serviceprovidern (wo der Kunde nicht mal mehr richtig merkt welche Bank dahinter steckt) zu degradieren.

Eine – teilweise auch witzige – Erklärung der Reaktionsmöglichkeiten der Banken mit PSD 2 bietet der Artikel von Nadja Schlössel von figo.

Quelle: XS2A: Treffen sich drei Banker im PSD2-Fahrstuhl … – IT Finanzmagazin

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