Ich werde digital – IFTTT: meine persönliche Automatisierungsmaschine 

Heute gibt es immer mehr digitale Dienste. Meist führen diese ein einsames Leben und reden nicht mit anderen Diensten. Teilweise gibt es aber die Möglichkeit Dienst miteinander zu verbinden. So kann man beispielsweise Twitter instruieren, dass Tweets mit dem Hashtag #fb automatisch auch auf Facebook veröffentlicht werden sollen.

Wie schön wäre es jedoch, wenn ich selber solche Dinge miteinander reden lassen könnte? Genau hierfür gibt es den Dienst IFTTT. IFTTT steht für “if this, then that”. Mit diesem Dienst ist es einfach möglich, jegliche Dienste miteinander zu verbinden.

So können mittels sogenannter Applets solche Aktionen gemacht werden. Sende mir ein Email morgens, wenn es heute regnen sollte? Archiviere alle meine Fitbit-Aktivitäten auf Google Drive? Sende meinem Lebenspartner ein SMS wenn ich bald zu Hause bin? Alles kein Problem mit IFTTT.

Es sind nicht nur Online-Dienst in der Anbindung möglich, sondern es besteht auch die Möglichkeit sogenannten Smart Home Dienste (wie Philipps Hue) einzubinden. So kann ich das Licht automatisch anmachen lassen wenn ich nach Hause komme.

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und der Dienst ist kostenlos. Die Erstellung solcher Aktionen ist auch für Nicht-ITler problemlos möglich.

IFTTT Homepage: https://ifttt.com/

Anfängerguide: Lifehacker – The Beginner’s Guide to IFTTT

 

Was sind eigentlich Smart Contracts? 

geralt / Pixabay

Aber in meinem täglichen Doing erlebe ich immer wieder, dass nur die wenigsten effektiv verstehen was dahinter steht. Aus meiner Sicht ist es aber unerlässlich, dass man zumindest in den Grundzügen (ohne gleich eine Mathematik/Informatik-Ausbildung zu machen) versteht wie die Blockchain Technologie funktioniert. Zeit dies zu ändern :-).

Ein erste Begrifflichkeit welche man im Zusammenhang mit Blockchain immer wieder antrifft, sind die sogenannten Smart Contracts.

In meinem Webinar habe ich dieses Thema nur kurz angeschnitten. Smart Contracts haben aber mittelfristig viel das grössere Potential als die Blockchain Technologie nur für Kryptowährungen zu nutzen.

Das österreichische Zukunftsportal “futurezone.at” hat vor kurzem einen sehr guten Einführungsartikel zum Thema veröffentlicht.

Blockchain – Was sind eigentlich Smart Contracts?

https://futurezone.at/digital-life/blockchain-was-sind-eigentlich-smart-contracts/293.031.908

In diesem Artikel ist auch ein sehr informatives und gut erklärendes Video enthalten welches ich unbedingt empfehle.

Ich werde digital – Später Lesen Dienst Pocket

Ich starte auf dem VZ Innovation Blog eine neue Artikelreihe. Der Inhalt wird sich dabei darum drehen wie man sich selber “digitalisiert”. Es werden Dienste und Plattformen vorgestellt, welche einem im digitalen Alltag unterstützen können. Eine Liste mit allen Artikeln welche auch immer aktuell ist, findet man hier.

Den Auftakt macht die Weblösung “Pocket“.

Bei Pocket handelt es sich um einen sogenannten “Später Lesen” Dienst. Pocket bietet mir die Möglichkeit Artikel, Webvideos und weitere Webseiten für später zu speichern. Habe ich genügend Zeit kann ich über die Apps & Webseite von Pocket auf diese gespeicherten Inhalte wieder zugreifen und sie lesen/anschauen. Habe ich die Inhalte gelesen kann ich sie archivieren und in spezielle Ordner ablegen. Inhalte kann ich über viele Möglichkeiten hinzfügen  (Bookmarklet, Teilen Funktion in Smartphones, auf vielen Websites als Button integriert  – ähnlich wie bei Facebook, als Email an eine bestimmte Adresse senden, oder ganz einfach Copy-Paste).

Neben dem Speichern der Inhalte bietet Pocket noch ein paar Funktionen mehr.

  • Die Artikel werden in einer lesefreundlichen Ansicht dargestellt. So werden die ganzen Navigationselemente und Werbung ausgeblendet und nur der reine Text sowie die Artikelbilder werden angezeigt.
  • Pocket merkt sich bei längeren Texten geräteübergreifend wo man stehen geblieben ist. Ich kann also unterwegs mit dem Smartphone einen Text beginnen zu lesen und ihn zu Hause auf dem Tablet fertig lesen.
  • Dadurch dass viele Benutzer Pocket nutzen, weiss der Dienst auch welche Artikel viel gelesen werden und um was es in diesen geht (über die Tags). So können Empfehlungen für Artikel welche interessant sein könnten gemacht werden.
  • Pocket hat auch eine Art soziales Netzwerk integriert. So kann ich beim Lesen Empfehlungen machen (Textpassagen, ganze Artikel). Ich habe die Möglichkeit anderen Personen zu folgen (z.B. Facebook/Twitter Kontakte) und sehe was sie am Lesen sind sowie deren Empfehlungen.
  • In den kostenpflichtigen Abos macht Pocket eine Kopie des Originalartikel (Webansicht wie auch Artikelansicht) und archiviert diese. Das bedeutet, wenn die Originalseite nicht mehr abrufbar ist, kann man trotzdem noch auf den Inhalt zugreifen.

Hier ein paar Screenshots:

Pocket ist für mich ein alltäglicher Begleiter und ich nutze den Dienst sehr intensiv. Oft sehe ich im Laufe des (Arbeits-)Tages interessante Artikel oder Videos wo mir die Zeit fehlt diese sofort zu lesen. Wenn ich abends auf den Zug warte nutze ich dann die Gelegenheit und lese diese in Ruhe.

Der Dienst ist in einer Grundversion kostenlos. Die Premiumversion bietet verschiedene Zusatzfunktionen (wie z.B. das oben erwähnte Archivieren).

Pocket findet man unter dem Link “http://getpocket.com“. Die Apps sind auch in den verschiedenen Smartphones Stores (Android, Apple) zu finden.

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