Facebook auf dem Fernseher

Facebook hat vor kurzem eine neue App für Apple TV lanciert mit welcher man auf dem Fernseher interessante Videos welche aus dem Freundeskreis geteilt wurden anschauen kann.

Details findet man bei Techchrunch: https://techcrunch.com/2017/03/01/facebook-releases-facebook-video-app-on-apple-tv/

Interessant ist, dass Facebook probiert hier einen neuen Kanal für seine Inhalte zu bespielen. Aktuell wird meist das Mobiltelefon für das Konsumieren und Teilen der Inhalte verwendet. Bekanntlich hat das TV-Gerät aber immer noch eine hohe Relevanz (und sei es nur als Second Device).

Inselspital Bern testet Hololens für Gehirnoperationen

„Neue“ Realitäten (sei es Virtual oder Augmented) haben aktuell das Image als reine Spielereien. Das es auch anders geht zeigt der Prototyp welcher von Netcetera un dem Inselspital Bern entwickelt wurde.

Das Inselspital Bern hat zusammen mit Netcetera einen Prototypen für Gehirnoperationen mit der Hololens von Microsoft entwickelt. Chirurgen sollen damit Eingriffe einst besser vorbereiten können.

Ich bin überzeugt, dass sich solche neue Anwendungsformen auch in weiteren Branchen mittel- bis langfristig etablieren werden. Für die Finanzbranche fehlt mir aktuell noch der Killer Use Case. Jedoch wird auch hier schon geforscht wie das Beispiel von Crealogix zeigt welches an der Finovate 2017 in London präsentiert wurde.

Quelle: Inselspital Bern testet Hololens für Gehirnoperationen | Netzwoche

Haben virtuelle Assistenten Grundrechte?

In den USA gab es kürzlich ein Mordverbrechen (Details hier) in Räumlichkeiten wo auch ein Amazon Echo stand. Nun ist es ja so, dass die virtuellen Assistenten (Google Home, Amazon Echo etc.) eigentlich laufend das Mikrofon offen haben und zuhören was im Raum passiert und dann reagieren wenn ihr „Codewort“ ausgesprochen wird (z.B. Hej Google, Alexa etc.). Naheliegend war es nun für die Polizei von Arkansas, dass man auf die Aufnahmen (sofern diese gespeichert sind) zugreifen könnte und allenfalls als Beweismittel nutzen. Dies wäre gleichzeitig auch ein Präzedenzfall. Natürlich hatte Amazon da keine Freude dran und wehrt sich nun juristisch gegen die Herausgabe mit einem Bezug auf die Grundrechte der Privatsphäre einer Person.

Aus meiner Sicht spannend ist hierdass wir hier über ein Grundthema der Zukunft reden. Sind virtuelle Assistenten nun eigene Rechtspersönlichkeiten oder nicht? Haben sie ebenfalls ein Recht auf Privatsphäre? Wenn sie Tätigkeiten durchführen (Kauf im Internet, Reservationen etc.), wer ist dann die rechtlich verantwortliche Person – der virtuelle Assistent oder der Auftraggeber dahinter? Das sind spannende Fragen und dürfte einen grossen Einfluss auf die zukünftige Tech-Landschaft haben. Ich denke da spontan auch an so Dinge wie Schadenersatz von Produkthersteller.

Amazon believes its AI’s speech is protected by the Constitution.

Quelle: Amazon Is Convinced Alexa Has First Amendment Rights

The Golden Age of Mobile Apps is Ending. Now What?

Google, Microsoft und andere verkünden es von der Turmkanzel. Das Zeitalter der Smartphone Apps hat ihren Peak erreicht und wird zurückgehen. Das merke ich schon an meinem Verhalten. Früher habe ich für alles und jede Firma die zugehörige App installiert. Heute bin ich da weitaus restriktiver und prüfe ob es nicht auch andere Möglichkeiten gibt (z.B. über eine mobile Webseite oder andere Kanäle). Und genau hier kommt eine neue Art von Apps ins Spiel – die sogenannten Chatbots. Sie integrieren sich in gängige Messenger-Plattformen (Facebook Messenger, Slack etc.). Auch Finanzunternehmen werden hier tangiert werden und es wird Anwendungsszenarien geben welche über solche Kanäle genutzt werden. Ob es dann gleich die Abfrage des Kontostand über Facebook sein wird, lassen wir mal dahingestellt……

Der nachfolgende Artikel zeigt gut die Hintergründe auf und illustriert in welche Richtung es gehen könnten.

Somewhere between 2016 & 2017 we will likely hit “Peak App,” almost exactly 10 years since Apple introduced its first iPhone. It’s been an…

Quelle: The Golden Age of Mobile Apps is Ending. Now What?

PayPal erlaubt Bezahlen per Chatbot

Paypal bietet ab sofort die Möglichkeit direkt in einem Chat (namentlich Slack) Geld an eine Person zu überweisen. Dies passiert mit einem speziellen Befehl („/PayPal send $5 to @Claudia“) und nur nach vorheriger Aktivierung und dass die beteiligten Benutzer eingeloggt sind.

Spannend finde ich hier den Ansatz wie eng die eigentliche Transaktion in die Kommunikation eingebunden ist. Es entfällt ein mühsames Öffnen/Einloggen in eine entsprechende App oder Banking Plattform.


PayPal hat einen Bot veröffentlicht, mit dem User der Messenger-Plattform Slack bequem Geld an Chatpartner überweisen können. Der Dienst kommt mit einigen Einschränkungen.

Quelle: PayPal erlaubt Bezahlen per Chatbot

Cuvva launching pay-as-you-go car insurance aimed at infrequent drivers | TechCrunch

Das ist ein spannender Ansatz. Anstatt eine Versicherung „permanent“ abzuschliessen, wird die Versicherung zeit- respektive eventgebunden abgeschlossen. Mit den digitalen Hilfsmitteln ist das auch technisch kein Problem mehr.

Cuvva, the Scottish startup that reckons it’s spotted a gap in the market by offering hourly car insurance sold through a mobile app, is set to launch a novel and potentially disruptive new type…

Quelle: Cuvva launching pay-as-you-go car insurance aimed at infrequent drivers | TechCrunch

© 2017 VZ Holding AG und/oder mit ihr verbundene Unternehmen. Alle Rechte vorbehalten.