Per Klick via Facebook bewerben

Facebook hat vor wenigen Wochen in den USA eine neue Funktion ausgerollt, mit welcher man sich auf einen Job mit einem Klick bewerben kann. So hat man die Möglichkeit für Jobs innerhalb eines beschränkten geografischen Radius (2-100 Meilen) eine Übersicht zu erhalten und kann da sehr einfach und unkompliziert sich bewerben. Nach dem Klick muss man noch kurz erläutern wieso man geeignet ist für den Job – und that’s it. Die restlichen Daten sind ja bereits auf Facebook vorhanden….

Der Bewerbungsprozess ist ein weiteres Beispiel welcher bis anhin ausserhalb von sozialen Medien ablief, sich nun aber vermehrt immer mehr auf solche Plattformen verlagert. Dies ist schon ähnlich auf LinkedIn und Xing möglich. Die Einfachheit und Effizienz im Gegensatz ist offensichtlich. Natürlich steht das Thema Datenschutz und ob ich das auf so einer sozialen Plattform machen will auf einem anderen Blatt Papier.

Quelle: Facebook Jobs Is Easy To Use But Will It Replace LinkedIn?

Geld senden und empfangen mit Gmail

Neu ist es möglich über Gmail auf dem Smartphone (Android) Geld an Andere zu senden und zu empfangen (aktuell nur UK). Ich bin überzeugt, dass in naher Zukunft es nicht mehr notwendig sein wird, dass Zahlungen in einem EBanking erfasst und freigegeben werden müssen. Mit Lösungen wie hier vorgestellt oder auch der geplanten Integration von Rechnungen für Twint (angekündigt an der http://finance20.ch, soll im Herbst kommen) kommt der Zahlungsprozess immer näher an die Kunde/Lieferant Schnittstelle und der – eigentlich unnötige – Umweg über eine dritte Plattform (=EBanking) wird wegfallen.

Quelle: https://techcrunch.com/2017/03/14/you-can-now-send-and-request-money-in-gmail-on-android/?ncid=rss

Anwendungsmöglichkeiten von künstlicher Intelligenz im Finanzbereich

Die Website „Let’s talk Payments“ hat eine Aufstellung erstellt mit potentiellen Anwendungsgebieten der künstlichen Intelligenz im Finance. Wie bereits in diesem Beitrag erwähnt gilt es zu differenzieren zwischen künstlicher Intelligenz und Machine Learning. Im Artikel erwähnt sind hierbei Anwendungen im Gebiet des Risk Profiling, Datenextraktion & -aufbereitung sowie Betrugserkennung.

Ich denke es gibt noch weitere Anwendungsgebiete, aber die vorgestellten machen für mich viel Sinn und dürften in den nächsten Monaten und Jahren auch bei vielen Firmen umgesetzt werden.

Quelle: Applications of Machine Learning in FinTech | Let’s Talk Payments

Heiraten mit der Blockchain

Die Swisscom hat in einem Artikel zehn Beispiele aus Gegenwart und naher Zukunft für die Anwendung der Blockchain aufgezeigt.

https://www.swisscom.ch/de/business/enterprise/themen/banking/ban-2017-001.html

Wichtig ist, dass ein Teil der erwähnten Anwendungen bereits im produktiven Einsatz sind. Auch immer ein Thema ist, dass viele die Blockchain mit Bitcoin gleichsetzen – was natürlich kein Sinn macht.

The Golem Project Aims To Decentralize The Internet And Computing

Das Projekt „Golem“ finde ich sehr spannend. Die Idee dahinter ist eine Art dezentraler Supercomputer auf Basis der Blockchain respektive Ethereum. So wird es keine zentralen Server oder ähnliches geben, sonder alle Teilnehmer welche die Golem-Applikation installiert haben, steuern Rechenleistung dem Supercomputer bei (und werden dafür bei Nutzung von anderen auch entschädigt). Solche „Grid-Computing“ Lösungen gibt es heute schon, jedoch sind diese in der Regel von einem Hersteller und in einem in sich geschlossenen System. Bin gespannt ob sich diese Lösung durchsetzen kann. Die Entwickler von Golem gehen hier auch realistisch von mehreren Jahren aus.

The vision of Golem Project developers is to establish a true peer-to-peer network, which is created and supported by all computers running the Golem App.

Quelle: The Golem Project Aims To Decentralize The Internet And Computing

YouTube wird zum TV-Anbieter

YouTube wird in den USA zum TV Anbieter. So kann man für 35 USD die wichtigsten TV-Sender abonnieren (CBS, NBC, ABC, Fox etc.) sowie Sportsender (ESPN) und hat gleichzeitig auch einen online Videorekorder mit unbeschränkter Aufnahmekapazität (!). Das kommt einem mittleren Erdbeben gleich in der Medienindustrie der Staaten und könnte einen Paradigmawechsel einläuten.

Quelle: YouTube Is The First Digital Platform To Take On Live TV | Forrester Blogs

Inselspital Bern testet Hololens für Gehirnoperationen

„Neue“ Realitäten (sei es Virtual oder Augmented) haben aktuell das Image als reine Spielereien. Das es auch anders geht zeigt der Prototyp welcher von Netcetera un dem Inselspital Bern entwickelt wurde.

Das Inselspital Bern hat zusammen mit Netcetera einen Prototypen für Gehirnoperationen mit der Hololens von Microsoft entwickelt. Chirurgen sollen damit Eingriffe einst besser vorbereiten können.

Ich bin überzeugt, dass sich solche neue Anwendungsformen auch in weiteren Branchen mittel- bis langfristig etablieren werden. Für die Finanzbranche fehlt mir aktuell noch der Killer Use Case. Jedoch wird auch hier schon geforscht wie das Beispiel von Crealogix zeigt welches an der Finovate 2017 in London präsentiert wurde.

Quelle: Inselspital Bern testet Hololens für Gehirnoperationen | Netzwoche

China preparing to launch blockchain-based cryptocurrency

Nach Medienberichten soll in China in Kürze eine Blockchain basierte Währung gestartet werden. Wenn ich den Artikel richtig interpretiere, dann geht es dabei aber mehr um eine neue Zahlungsinfrastruktur welche die Kosten reduzieren soll.

Ein interessanter Ansatz und durchaus auch ein Modell für andere Länder. Ich bin überzeugt, dass Blockchain-basierte Vertrauenssysteme die Zukunft sein werden. Aktuell fehlt es noch an Vertrauen und Wissen, aber dies wird sich über die Zeit verändern.

Will China lead a cryptocurrency future? New reports indicate that it is moving fast to launch its own blockchain-based digital currency.

Quelle: China preparing to launch blockchain-based cryptocurrency

PayPal erlaubt Bezahlen per Chatbot

Paypal bietet ab sofort die Möglichkeit direkt in einem Chat (namentlich Slack) Geld an eine Person zu überweisen. Dies passiert mit einem speziellen Befehl („/PayPal send $5 to @Claudia“) und nur nach vorheriger Aktivierung und dass die beteiligten Benutzer eingeloggt sind.

Spannend finde ich hier den Ansatz wie eng die eigentliche Transaktion in die Kommunikation eingebunden ist. Es entfällt ein mühsames Öffnen/Einloggen in eine entsprechende App oder Banking Plattform.


PayPal hat einen Bot veröffentlicht, mit dem User der Messenger-Plattform Slack bequem Geld an Chatpartner überweisen können. Der Dienst kommt mit einigen Einschränkungen.

Quelle: PayPal erlaubt Bezahlen per Chatbot

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