Innovative technologieorientierte digitale Video-Bankfiliale

In Vietnam eröffnet die TPBank neue Art von Filialen. Ist dem Pop-Up Store sehr ähnlich und macht auf mich den Eindruck eines „pimped up“ Bancomaten.

Technologieorientierte, digitale Video-Bankfilialen ermöglichen Finanzgeschäfte rund um die Uhr mit hoher Customer Experience

Quelle: Innovative technologieorientierte digitale Video-Bankfiliale

Danke @Christian für den Tipp.

Wenn Computer selbständig programmieren

Heute ist es ja so, dass alle Programme und Algorithmen von einem Entwickler aus Fleisch und Blut geschrieben werden muss. Mit den laufenden Fortschritten im Bereich der künstlichen Intelligenz, wäre es aber auch denkbar, dass Computer selber programmieren.

Genau dies erforschen Wissenschaftler der ETH Zürich. Aber auch hier gilt, dass ein Umschalten von 0 auf 100 nicht realistisch ist. In der ersten Phase ihrer Forschungsarbeiten ist daher nicht das Ziel, dass Computer vollkommen selbständig entwicklen, sondern dass sie Entwickler helfen besser zu werden (z.B. mit Empfehlungen und Assistenten). In dieser ersten Unterstützungsphase können die Algorithmen aber nicht nur helfend wirken, sondern lernen gleichzeitg auch dazu und optimieren sich. Mittelfristig dürfte es dann Folge sein, dass Computer selbständig programmieren. ETH-Professor Martin Vechev prophezeit „In zehn Jahren wird die Automatisierung so weit fortgeschritten sein, dass Computer autonom kurze Programme schreiben können

Quelle: Vom Computer programmiert | ETH Zürich

Stimmenanalyse verrät das psychologische Profil

Im Beitrag „The End of Privacy – Dr. Michael Kosinski“ habe ich von einer Studie berichtet, welche aufgezeigt hat dass mit wenigen Datenpunkten (70 Facebook Likes) von einer Person ein psychologisches Profil erstellt werden kann. Die Firma „Precire“ aus Deutschland geht hier noch einen Schritt weiter. Die Software von Precire „nutzt Sprache und Text um ein valides Bild von Mitarbeitern, Kunden, Bewerbern und weiteren Gesprächspartnern zu zeichen“ und weiter „die in gesprochener und geschriebener Sprache mit künstlicher Intelligenz Muster identifiziert und daraus linguistische, psychologische und kommunikationsbezogene Merkmale ableitet“.

Die Einsatzzwecke so einer Software ist natürlich beinahe unbegrenzt und kann überall dort wo Kommunikation – schriftlich wie mündlich – stattfinden eingesetzt werden. Bereits gibt es erste Unternehmungen welche potentielle Kandidaten für Stellen ein Gespräch mit einem Computer vorgängig durchführen lassen. Dieser Artikel im Bund gibt Hintergrundinfos. Wenn man dies aber zu Ende denkt, so ergeben sich auch unheimlich Szenarien wie dieser Artikel des Beobachter aufzeigt.

Ich denke unsere Gesellschaft wird mittelfristig nicht drum herum kommen, dass Regeln rund um solche Analysewerkzeuge (sei es Facebook Likes, Stimmanalyse, whatever) aufgestellt werden müssen. Eine anderes Szenario ist, dass sich irgendwann herausstellt, dass diese Analysewerkzeuge – welche rein auf statistischen Grundlagen basieren – nicht korrekt funktionieren und Stereotypen Vorschub leisten. Oder wie Hernani Marques vom Chaos Computer Club im obigen Artikel des Beobachters zitiert wird: „Das ist Hokuspokus mit fatalen Folgen. Eine Software kann nicht in die Gefühlswelt eindringen.“.

Flipping der digitalen Demographie

Wer kennt sie nicht – die Einordnung der Nutzer in verschiedene „Digital-Generationen“.

Quelle: Media Use Index der Y&M Group

 

Wenn man die Verteilung dieser Gruppen anschaut so befinden wir uns in diesen Jahren in einer grossen Veränderungsphase welche auf die Kundenansprache und Dienstleistungen von Unternehmen einen wesentlichen Einfluss haben dürfte.

Quelle: Illustration stammt aus dem Carpathia Blog

 

So befinden wir uns aktuell in der Phase wo die Digital Immigrants/Konvertierten in der Mehrheit sind. Ab 2020 wird sich dies dann aber ändern. Ab diesem Zeitpunkt wird die Gruppe der Digital Natives in der Mehrheit sein.

Diese Verteilung bezieht sich natürlich auf ein Unternehmen welche alle Altersgruppen bedient. Für Unternehmen wie das VZ Vermögenszentrum welches sich auf eine bestimmte Altersgruppe fokussiert wird dieser Wandel sich erst später manifestieren.

10 Breakthrough Technologies 2017 – MIT Technology Review

Das US-Magazin „Technology Review“ publiziert jährlich eine Liste der 10 „breakthrough“ Technologien des aktuellen Jahres. Als Breakthrough Technologien werde solche bezeichnet welche auf die Wirtschaft, Politik und Gesellschaft in den nächsten 12 Monaten einen grossen Einfluss haben werden. Es bedeutet nicht, dass diese Techologien bereits marktreif sind oder produktiv eingesetzt werden.

Folgende Technologien sind dieses Jahr drauf:

  • Reversing Paralysis
  • Self-Driving Trucks
  • Paying with Your Face
  • Practical Quantum Computers
  • The 360-Degree Selfie
  • Hot Solar Cells
  • Gene Therapy 2.0
  • The Cell Atlas
  • Botnets of Things
  • Reinforcement Learning

Auf der Liste fehlt mir natürlich das Thema Blockchain. Ansonsten halte ich die Liste für realistisch und die aufgeführten Technologien werden einen grossen Impact haben. Beispielsweise werden wir im nächsten Jahr noch keine selbstfahrenden Trucks auf den Strassen bei uns finden. Trotzdem wird in Politik und Wirtschaft das Thema heiss diskutiert werden. So werden Fragen rund um die Haftung, Ethik etc. im Zentrum stehen.

Quelle: 10 Breakthrough Technologies 2017 – MIT Technology Review

Artikel „Wie Blockchain das Leben ändert“

In der Handelszeitung ist ein interessanter Artikel zum Thema Blockchain erschienen.

Blockchain ist derzeit im Stadium wie das Internet etwa Anfang der 1990er Jahre. Und hat ähnliches Potenzial. Fünf Lebensbereiche, welche die Technik bald beeinflussen kann.

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/technologie/jenseits-von-bitcoin-wie-blockchain-das-leben-aendert-1423036

Es werden verschiedene Bereiche aufgezeigt wo die Blockchain mittel- bis langfristig einen Einfluss auf unser Leben haben könnte. Nicht jedes der Beispiele finde ich gelungen. Die beiden Bereiche „digitale Identität“ und „Demokratie“ finde ich aber sinnvoll und sind für mich durchaus realistisch.

Künstliche Intelligenz: Wenn Maschinen über Menschen entscheiden – Kolumne von Sascha Lobo auf Spiegel Online

Das Voranschreiten der Technologien unter dem Oberbegriff künstliche Intelligenz nimmt laufend zu. Aber kann eine künstliche Intelligenz überhaupt mit einer menschlichen Intelligenz verglichen werden? Könnte es nicht sein, dass eine künstliche Intelligenz sich ganz anders verhält als ein Mensch? Andere Lösungsstrategien anwendet als ein Mensch?

Sascha Lobo ist einer der pointiertesten Kommentatoren im deutschen Raum wenn es um die Digitalisierung und dessen Auswirkungen geht. Auf Spiegel Online hat er sich genau dem obigen Thema angenommen.

Ich empfehle den Artikel jedem der sich mit den Auswirkungen der Digitalisierung und künstlicher Intelligenz auseinander setzen will.

Kaum ein Feld der Technologie ist so unterschätzt und überschätzt wie künstliche Intelligenz. Maschinen entscheiden nämlich ganz anders, als Menschen es sich ausdenken. Das kann gut oder gruselig sein.

Quelle: Künstliche Intelligenz: Wenn Maschinen über Menschen entscheiden – Kolumne – SPIEGEL ONLINE

Die Zukunft des Einzelhandel – Süddeutsche Zeitung

Die Süddeutsche Zeitung hat einen interessanten Artikel veröffentlicht welcher die (digitale) Zukunft des Einzelhandel beschreibt.

Von intelligenten Regalen mit automatischer Erkennung, über individualisierte Produkte und automatisches Bezahlen werden verschiedene Szenarien und Möglichkeiten der Digitalisierung aufgezeigt. Ein sehr lesenswerter Artikel.

http://www.sueddeutsche.de/wissen/einzelhandel-das-ende-der-kasse-1.3521834

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