10 Breakthrough Technologies 2017 – MIT Technology Review

Das US-Magazin „Technology Review“ publiziert jährlich eine Liste der 10 „breakthrough“ Technologien des aktuellen Jahres. Als Breakthrough Technologien werde solche bezeichnet welche auf die Wirtschaft, Politik und Gesellschaft in den nächsten 12 Monaten einen grossen Einfluss haben werden. Es bedeutet nicht, dass diese Techologien bereits marktreif sind oder produktiv eingesetzt werden.

Folgende Technologien sind dieses Jahr drauf:

  • Reversing Paralysis
  • Self-Driving Trucks
  • Paying with Your Face
  • Practical Quantum Computers
  • The 360-Degree Selfie
  • Hot Solar Cells
  • Gene Therapy 2.0
  • The Cell Atlas
  • Botnets of Things
  • Reinforcement Learning

Auf der Liste fehlt mir natürlich das Thema Blockchain. Ansonsten halte ich die Liste für realistisch und die aufgeführten Technologien werden einen grossen Impact haben. Beispielsweise werden wir im nächsten Jahr noch keine selbstfahrenden Trucks auf den Strassen bei uns finden. Trotzdem wird in Politik und Wirtschaft das Thema heiss diskutiert werden. So werden Fragen rund um die Haftung, Ethik etc. im Zentrum stehen.

Quelle: 10 Breakthrough Technologies 2017 – MIT Technology Review

Artikel „Wie Blockchain das Leben ändert“

In der Handelszeitung ist ein interessanter Artikel zum Thema Blockchain erschienen.

Blockchain ist derzeit im Stadium wie das Internet etwa Anfang der 1990er Jahre. Und hat ähnliches Potenzial. Fünf Lebensbereiche, welche die Technik bald beeinflussen kann.

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/technologie/jenseits-von-bitcoin-wie-blockchain-das-leben-aendert-1423036

Es werden verschiedene Bereiche aufgezeigt wo die Blockchain mittel- bis langfristig einen Einfluss auf unser Leben haben könnte. Nicht jedes der Beispiele finde ich gelungen. Die beiden Bereiche „digitale Identität“ und „Demokratie“ finde ich aber sinnvoll und sind für mich durchaus realistisch.

Künstliche Intelligenz: Wenn Maschinen über Menschen entscheiden – Kolumne von Sascha Lobo auf Spiegel Online

Das Voranschreiten der Technologien unter dem Oberbegriff künstliche Intelligenz nimmt laufend zu. Aber kann eine künstliche Intelligenz überhaupt mit einer menschlichen Intelligenz verglichen werden? Könnte es nicht sein, dass eine künstliche Intelligenz sich ganz anders verhält als ein Mensch? Andere Lösungsstrategien anwendet als ein Mensch?

Sascha Lobo ist einer der pointiertesten Kommentatoren im deutschen Raum wenn es um die Digitalisierung und dessen Auswirkungen geht. Auf Spiegel Online hat er sich genau dem obigen Thema angenommen.

Ich empfehle den Artikel jedem der sich mit den Auswirkungen der Digitalisierung und künstlicher Intelligenz auseinander setzen will.

Kaum ein Feld der Technologie ist so unterschätzt und überschätzt wie künstliche Intelligenz. Maschinen entscheiden nämlich ganz anders, als Menschen es sich ausdenken. Das kann gut oder gruselig sein.

Quelle: Künstliche Intelligenz: Wenn Maschinen über Menschen entscheiden – Kolumne – SPIEGEL ONLINE

Die Zukunft des Einzelhandel – Süddeutsche Zeitung

Die Süddeutsche Zeitung hat einen interessanten Artikel veröffentlicht welcher die (digitale) Zukunft des Einzelhandel beschreibt.

Von intelligenten Regalen mit automatischer Erkennung, über individualisierte Produkte und automatisches Bezahlen werden verschiedene Szenarien und Möglichkeiten der Digitalisierung aufgezeigt. Ein sehr lesenswerter Artikel.

http://www.sueddeutsche.de/wissen/einzelhandel-das-ende-der-kasse-1.3521834

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10 Jahre – einmal alles auf den Kopf gestellt

Es gibt die Aussage „Der Mensch überschätzt was in einem Jahr und unterschätzt was in 10 Jahren möglich ist“.

Sehr anschaulich zeigt sich dies an folgender Grafik:

Infographic: The Age of Tech | Statista You will find more statistics at Statista

Innerhalb von 10 Jahren hat sich die Rangliste der Marktkapitularisierung der grössten Unternehmungen der Welt komplett auf den Kopf gestellt. Auffallend dabei ist, dass die damaligen Player nicht vom Markt verschwunden sind, sondern von den neuen Tech-Giganten überholt wurden (siehe Exxon Mobile).

„The End of Privacy“, Dr. Michal Kosinski – YouTube

Im Dezember 2016 ging ein Artikel des „Magazin“ des Tagesanzeigers um die Welt. Darin wird erklärt, wie Donald Trump zu seinem Sieg bei den Präsidentschaftswahlen in den USA gekommen sein soll. Unter anderem wird aufgezeigt wie mittels Big Data Algorithmen, dem Sammeln von Daten sowie Profilerstellung die Wähler zielgenau angesprochen werden konnten. Auch wenn vieles was im Artikel ausgeführt wurde, nicht ganz stimmt (siehe auch Gegendarstellung des WDR https://blog.wdr.de/digitalistan/hat-wirklich-der-grosse-big-data-zauber-trump-zum-praesidenten-gemacht/), so macht es schon nachdenklich.

Etwas was aber nicht erfunden wurde, sind die Studien von Dr. Michal Kosinksi der Cambridge University. So haben diese schon im 2014 aufgezeigt, dass mittels einer recht überschaubaren Anzahl von Datenpunkten (z.B. Facebook Likes) das psychologische Profil eines Menschen sehr genau bestimmt werden kann. Darüber gibt es bereits einen Artikel auf diesem Blog (70 Facebook Likes = Umfassendes Persönlichkeitsprofil).

Mittlerweile ist Kosinski und seine Kollegen an weitergehenden Studien dran. So erforschen sie aktuell ob aufgrund von Fotos und dem Verknüpfen von Big Data ebenfalls die Bestimmung von psychologischen Profilen möglich ist. Und ja, ist es. Scary….

Das folgende Youtube-Video zeigt eine Präsentation von Michal Kosinski wo er seine Studien erläutert und auch herleitet warum aus seiner Sicht „The End of Privacy“ eintreffen wird respektive schon eingetroffen ist.

Ich empfehle das Video unbeschränkt allen. Es zeigt einerseits auf, was heute schon möglich ist (und daher wohl auch von einzelnen Staaten/Unternehmungen genutzt wird) und wohin die Zukunft gehen wird.

Anwendungsmöglichkeiten von Virtual Reality

Bei neuen Technologien ist es immer eine Huhn-Ei-Frage. Nicht alles was man machen kann, macht auch effektiv Sinn und bringt einen Mehrwert.

Das Potential von Virtual Reality ist aus meiner Sicht sehr gross. Wer schon mal selber eine VR-Brille an hatte und sinnvollen Inhalt erlebt hat, wird mir hier wohl beipflichten. Wer es noch nie erlebt hat – unbedingt machen (ist auch sehr einfach und kostet fast nichts-> Smartphone und Kartonbrille reicht).

Nachfolgend zwei Anwendungsmöglichkeiten von Virtual Reality welche gut aufzeigen was möglich sein könnte.

Lufthansa: Flug im Glasbodenmodus erleben

Auf der Tourismus-Messe ITB hat die Lufthansa eine VR-App vorgestellt, mit der der Passagier virtuell aus dem Flugzeug schauen können soll. Über sein Smartphone und eine VR-Brille soll der Nutzer einen Rundum-Blick passend zur Flugroute bekommen.

Quelle: Lufthansa: Mit VR zum „Glasboden-Flugzeug“ | heise online

 

Hotelplan: Ferienziel mit Virtual Reality Brille erkunden

Ab 9. Januar 2017 bieten wir euch ein wahres virtuelles Reiseerlebnis. In ausgewählten Hotelplan Filialen könnt ihr unsere neuen Virtual-Reality Brillen testen und Ferienziele bereits vor der Buchung auskundschaften.

Quelle: Ferienziele mit Virtual-Reality Brillen entdecken

 

Machine Learning verständlich erklärt

Eine allgemeingültige Definition von künstlicher Intelligenz oder neudeutsch Artificial Intelligence ist schwierig zu geben. Oft werden auch Äpfel mit Birnen verglichen.

Experten (ich auch…) sind einhellig der Meinung, dass es zu einer „richtigen“ künstlichen Intelligenz noch lange dauern wird, respektive dass es sie je überhaupt geben wird. Das ist eine interessante Diskussion welche ich in diesem Blog auch noch thematisieren werde.

Eine Technologie welche aber oft mit künstlicher Intelligenz gleichgesetzt wird, ist das sogenannte Machine Learning. Durch spezialisierte Algorithmen kann mittels riesiger Datenmengen (=Big Data) Mustererkennung vorgenommen werden. Das folgende Video von Microsoft Research zeigt innert 2 Minuten sehr einfach und gut auf, was dahintersteckt und wie Machine Learning die digitale (und auch reale Welt) in den nächsten Jahren verändern wird.

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