Monatsbericht VZ Innovation Lab – Oktober 2017

Lieber als PDF lesen? https://vzilab.ch/wp-content/uploads/2017/09/Monatsbericht-2017-10.pdf

Chatbots und digitale Assistenten bei Banken

Experten gehen davon aus, dass man für viele alltägliche Tätigkeiten zukünftig nicht mehr das Smartphone oder den Webbrowser benützt, sondern einen digitalen Assistenten. Jeder grössere Technologie-Anbieter hat mittlerweile einen solchen Assistenten im Angebot.

Firma Hardware-Device Codewort / Bezeichnung
Apple HomePod (erst angekündet) „Hej Siri“
Amazon Echo „Alexa“
Google Home „Hej Google“
Microsoft (gibt noch kein Hardware-Device, wird über Windows genutzt) „Cortana“
Samsung Galaxy Smartphones Bixby
Facebook (gibt noch kein Hardware-Device) M (nur verfügbar in Kalifornien)

Die Funktionsweise der Chatbot/digitalen Assistenten ist sehr einfach erklärt. Durch den Aufruf eines Codewortes (z.B. „hej Siri“) und einem nachfolgenden Satz kann man Antworten zu Fragen erhalten oder Aufträge auslösen. Eine detaillierte Erklärung würde den Rahmen hier sprengen. Wer noch nie so einen digitalen Assistenten erlebt hat, sollte sich das Produktvideo des Amazon Echo anschauen [1].

Neben den digitalen Assistenten welche über die Stimme gesteuert werden, gibt es vermehrt auch Chatbots welche rein schriftlich genutzt werden. Ein Beispiel hierfür ist „Alfred“ ein Chatbot der SBB welcher hilft im Zürcher HB Shopville den richtigen Laden zu finden [2]. Der Chatbot ist gegenwärtig noch in einer Pilotphase.

Ich gehe davon aus, dass es nicht mehr lange gehen wird, bis es auch einen Chatbot gibt mit welchem man Transportverbindungen abfragen kann.

Auch im Banking wird zunehmend der Einsatz von Bots geprüft. Das Institut für Finanzdienstleistungen Zug (IFZ) hat einen guten Übersichtsartikel zum Thema verfasst. Am IFZ wurde zudem eine Studie im Rahmen einer Bachelorarbeit durchgeführt, welche der Nutzerakzeptanz von Chatbots im Banking nachgegangen ist. Interessanterweise können sich 52% der Befragten vorstellen einen Chatbot zu nutzen [3].

Bereits gibt es Banken welche mit Chatbots experimentieren. So kann auf der Postfinance Homepage ein Chatbot genutzt werden um schneller zu gesuchten Informationen zu kommen [4].

[1] Produktvideo Amazon Echo
https://www.youtube.com/watch?v=jDmYcfM6mXY

[2] SBB Chatbot Alfred
https://www.sbb.ch/de/bahnhof-services/bahnhoefe/shopville-zuerich-hauptbahnhof/aktuelles/detail.html/station-news/2017/07/1207-1

[3] IFZ Übersicht Chatbots bei Banken
https://blog.hslu.ch/retailbanking/2017/09/18/chatbots-bei-banken/

[4] Postfinance Homepage
https://www.postfinance.ch/de/privat.html

ICO – Initial Coin Offerings

Das Thema Bitcoin & Blockchain bleibt heiss und durchlebt aktuell unbestritten einen Hype. Bisher wurden Kryptowährungen wie Bitcoin rein aus dem Aspekt der Wertaufbewahrung angeschaut. Seit ein paar Monaten jedoch ist ein neuer Anwendungsfall immer beliebter und gebräuchlicher geworden. Dabei handelt es sich um ICO – Initial Coin Offerings.

Idee dahinter ist, dass ein Startup anstelle über die bisher üblichen Finanzierungswerkzeuge (Venture Capitalists & Co, Crowdfunding, IPO), die Finanzierung durch Herausgabe einer Kryptowährung durchführt, welche eine Art Anteil am Unternehmen darstellt. Als Investor überweist man jedoch nicht traditionelle Fiat-Währungen sondern andere Kryptowährungen (wie Bitcoin, Ether, IOTA).

Das Prinzip der ICO ist von der Überlegung her vergleichbar mit einer (digitalen) Aktie. Die Menge der Coins dieser Kryptowährung ist limitiert. Die Coins selber sind nach Ablauf des ICO öffentlich handelbar und es entwickelt sich wie bei Aktien ein Markt mit Angebot und Nachfrage. Wenn die Unternehmung erfolgreich ist, so steigt die Nachfrage und darum auch der Wert der Coins. Eine ausführlichere Erklärung würde den Rahmen sprengen. Ich verweise hier auf weitere Quellen [1][2].

ICO sind im Gegensatz zu IPOs überhaupt (noch) nicht regulatorisch geregelt. Aktuell herrscht hier Wildwest-Manier. Das Volumen solcher ICO explodiert aktuell und es dürfte keine Überraschung sein, dass wohl auch eine Menge Betrüger am Werk sein werden. Eine Kurzstudie der PWC schätzt das weltweite Volumen YTD 2017 von ICO auf 2,1 Mrd. ein [3].

Aus diesem Grund haben erste Staaten ICO vorsorglich verboten – beispielsweise China anfang September [4]. Dieses Verbot hatte auch direkten Einfluss auf die Kurse der wichtigsten Kryptowährungen wie Bitcoin und liess diese um 20-30% abstürzen.

Die Schweiz nimmt in diesen ICO eine wichtige Rolle ein (wie allgemein in den Blockchain & Bitcoin Themen) und viele Unternehmungen lassen sich in der Schweiz nieder und führen von hier aus ein ICO durch [3]. So hat beispielsweise die Unternehmung „Tezos“ ein ICO mit einem Gegenwert von 238 Mio USD aus der Schweiz durchgeführt. Die Finma hat bisher eine eher passive Rolle eingenommen und ist regulatorisch nicht aktiv geworden. Gemäss eigenen Aussagen wird die Entwicklung jedoch eng verfolgt [4]. Es wurden bereits einzelne Plattformen aus dem Verkehr gezogen oder auf eine Warnliste genommen welche aber nur indirekt etwas mit ICO zu tun haben[5]. Ende September hat der Bundesrat zudem eine Medienmitteilung veröffentlicht welche verlautet, dass er virtuelle Währungen gesetzlich besser regeln will [7].

Ich nahm Mitte September an der Cryptoconference 2017 im Kaufleuten Zürich teil. ICO waren dort ein wichtiges Thema und man merkte regelrecht wie der Hype in der Luft lag. Aus meiner Sicht muss man aber auch hier die Spreu vom Weizen trennen. Für gewisse Firmen und Anwendungsfällen kann ein ICO durchaus Sinn machen. So hat das Schweizer Startup Modum (ETH Spinoff) über ein ICO innerhalb von kürzester Zeit 10 Millionen an Funding generiert [8]. Das Geschäftsmodell und die Idee hinter Modum haben mich überzeugt und die Argumentation für das ICO leuchtet ein. So befanden sie sich in einer Huhn/Ei Situation und konnten durch diesen alternativen Kanal ihre Finanzierung durchführen (Investoren wollten Kunden sehen, Kunden wollten verlässliches Funding haben)[9][10].

[1] The Cointelegraph, ICO Explained
https://cointelegraph.com/explained/ico-explained

[2] BlockchainHub: ICOs – Initial Coin Offerings
https://blockchainhub.net/blog/infographics/initial-coin-offerings/

[3] Fintechnews Switzerland/PWC: ICO Activity Surges in Switzerland
http://www.finance20.ch/wp-content/uploads/2017/09/20170913_Strategic-Implications-of-ICO_PwC-Strategy_DanielDiemers_vF.pdf

[4] Handelszeitung: Kryptowährungen: ICO Verbot schlägt Wellen
http://www.handelszeitung.ch/invest/kryptowaehrungen-ico-verbot-schlaegt-wellen-1475012

[5] Handelszeitung: ICO-Geldregen für Startups alarmiert Finanzaufsichten
http://www.handelszeitung.ch/invest/ico-geldregen-fuer-startups-alarmiert-finanzaufsichten-1486022

[6] Finews.ch: Krypto-Fake: Nun hat auch die Schweiz ihre schwarzen Schafe
https://www.finews.ch/news/banken/28935-finma-e-coins-kryptowaehrung-pro-quo-association

[7] parlament.ch: Bundesrat will klare Regeln für Online-Währung Bitcoin
https://www.parlament.ch/de/services/news/Seiten/2017/20170925190342766194158159041_bsd246.aspx

[7] startupticker.ch: Modum.io raises $10 million in token sale in five hours
http://www.startupticker.ch/en/news/september-2017/modum-io-raises-10-million-in-token-sale-in-five-hours

[8] Präsentation von Modum.io an der Cryptoconference 2017: How to raise 10 million USD in 5 hours instead of 5 months
http://www.finance20.ch/wp-content/uploads/2017/09/10_MalikElBay.pdf

[9] Modum
https://modum.io/

Nennenswerte Marktentwicklungen

Loanboox

Das Schweizer Fintech-Startup Loanboox wächst stark weiter. Gemäss „startupticker.ch“ verzeichnet die Plattform bereits ein Anfragevolumen von 4 Mrd Schweizer Franken und hat damit einen Marktanteil von 50% in der Schweiz. Loanboox strebt nun die Expansion in andere Märkte an weshalb in Deutschland bereits ein Pilotversuch läuft. Zudem konnte mit Hans-Jörg Rudloff ein bekannter Investor gewonnen werden.

http://startupticker.ch/en/news/september-2017/loanboox-nach-einem-jahr-in-der-champions-league
https://www.finews.ch/news/banken/28947-loanboox-hans-joerg-rudloff-stefan-muehlemann

Swisscom steigt ins Blockchain Geschäft ein

Die Swisscom gründet eine Tochterfirma „Swisscom Blockchain AG“ welche sich ausschliesslich um das Thema Blockchain kümmern soll. Neben Beratungsdienstleistungen soll auch der Betrieb von Blockchains für Unternehmungen und Konsortien angeboten werden. Geführt wird die Firma von Daniel Haudenschild einem ehemaligen Ernst & Young Manager. Neben Swisscom Mitarbeitenden werden auch Mitarbeitende von Ernst & Young zum Team dazugehören. Erste Handlungsfelder sind der Aufbau eines Handelsregisters auf Blockchain Basis, die Unterstützung von Unternehmen bei ICO’s (siehe oben) sowie ein neues Beteiligungsinstrument namens „C-Share“ – eine Art digitale Aktie.

http://www.inside-it.ch/articles/48763

Krankenversicherungen digital abschliessen

Die Krankenversicherung Atupri ermöglicht einen komplett digitalen Vertragsabschluss ihrer Gesundheitsversicherungen (Grundversicherung & Zusatzversicherungen mit Risikoprüfung). Sie arbeitet dabei mit dem Schweizer Insurtec „Anivo“ zusammen. Der Abschluss soll auch auf einem Smartphone möglich sein.

http://www.netzwoche.ch/news/2017-09-14/krankenversicherungen-rein-digital-abschliessen
https://www.anivo.ch/en/blog/zusatzkrankenversicherung-erstmals-von-a-z-papierlos-abschliessen
https://www.anivo.ch/krankenversicherung#/step1/

Ambivalentes Verhältnis von JPMorgan zu Bitcoin

Die Meinungen über Bitcoin & Co. gehen auseinander und nicht wenige sehen darin reinen Betrug. So auch JP Morgan CEO Jamie Dimon. Dieser bezeichnet Bitcoin auf CNBC als grossen Betrug (vergleichbar mit der Tulpenkrise) und die Regulatoren würden dem ganzen Spuk bald ein Ende setzen. Zudem werde er jeden JPMorgan Trader fristlos feuern welcher mit Bitcoin handle.

Unter anderem wegen dieser Äusserung (und dem ICO Verbot von China) sind die Kryptowährungen stark unter Druck geraten. Spannend an der Geschichte ist jedoch, dass JPMorgan in den folgenden Tagen zu den grössten Käufern von Bitcoin gehörte. In Schweden wo ein Grossteil der Käufe stattfanden wurde nun eine Klage gegen JPMorgan wegen Marktmanipulation eingereicht.

https://www.cnbc.com/2017/09/12/jpmorgan-ceo-jamie-dimon-raises-flag-on-trading-revenue-sees-20-percent-fall-for-the-third-quarter.html
https://www.btc-echo.de/jp-morgan-kauft-bitcoin-obwohl-ceo-jamie-dimon-bitcoin-als-betrug-bezeichnet/
https://www.cryptocoinsnews.com/bitcoin-trader-asks-swedish-regulator-to-investigate-dimon-for-trashing-bitcoin

Schweiz und Israel bündeln Kräfte im Fintech-Bereich

Die Finanzminister der Schweiz und Israel (Ueli Maurer, Moshe Kahlon) haben ein Memorandum of Understanding zur vertieften Zusammenarbeit im Bereich Finanzdienstleistungen unterzeichnet. Primär geht es hierbei um den Bereich innovative Fintech-Unternehmen. So soll ein Austausch zwischen den Finanzbehörden beider Länder und Austauschprogramme für Innovation Hubs und ähnlichem etabliert werden. Die Startup-Szene von Israel gilt weltweit als eine der Führenden – insbesondere im Security Bereich.

https://www.finews.ch/news/finanzplatz/28752-israel-schweiz-fintech-finma-ueli-maurer-moshe-kahlon
http://www.wired.co.uk/article/the-tel-aviv-connection

Paypal lanciert eigene Kreditkarte

Der Online-Bezahldienst Paypal wird in Kürze in Kooperation mit Mastercard eine eigene Kreditkarte anbieten. Um das Angebot attraktiv zu machen soll dem Kunden dabei ein Cashback von 2 Prozent angeboten werden. Aktuell ist das Angebot aber nur für die USA vorgesehen.

http://www.itmagazine.ch/Artikel/65452/Paypal_lanciert_eigene_Kreditkarte.html

Spannende Lösungen & Studien

Axa startet Versicherungspolice auf Basis der Blockchain-Technologie

Oft ist ja die Rede vom Potential der Blockchain, aber konkrete Praxisanwendungen sind noch sehr rar. Die Axa Frankreich bringt nun ein erstes Produkt auf den Markt welches auf der Blockchain Technologie und Smart Contracts basiert.

Fizzy – so heisst das Produkt – macht sich dem Umstand zu Nutze, dass bei einer Verspätung von mehr als 2 Stunden die Fluggesellschaft eine Kompensation zahlen muss (zumindest ist das in Frankreich so). Mit Fizzy ist es nun möglich seine Flugdaten und Personalien zu hinterlegen und bei einer allfälligen Verspätung wird automatisch (ausgelöst durch den Smart Contract und den hinterlegten Flugdaten welche automatisiert überprüft werden) eine Kompensation ausgezahlt. Diese Automatisierung schliesst auch die Tarifierung mit ein. Gemäss dem Branchenportal „versicherungswirtschaft-heute.de“ ist der gesamte Prozess auf einer Ethereum-basierten Blockchain mit Smart Contracts abgebildet welche in der Cloud-Plattform von Microsoft (Azure) läuft.

http://versicherungswirtschaft-heute.de/maerkte-vertrieb/axa-gewinnt-blockchain-rennen/
https://fizzy.axa

Eblocker: Banken tracken Kunden systematisch

Gemäss einer Studie/Untersuchung des Unternehmen „Eblocker“ werden Kunden auf den Websites von Schweizer Banken systematisch getrackt. Dabei handelt es sich aber nur um die öffentlichen Bereiche der Websites. Loginbereiche sind bei allen ausgeschlossen.

Praktisch bei jeder Banken-Website wird der Benutzer mit mindestens einer Analytics-Lösung getrackt. Ausnahme ist hier die Raiffaisen welche nichts trackt. Spitzenreiter ist die Credit Suisse mit 14(!) verschiedenen Tracking-Lösungen.

http://www.itmagazine.ch/Artikel/65474/Banken_tracken_Kunden_systematisch.html

Medien der Zukunft 2020

Die Publi-Suisse hat eine Studie über die Zukunft der Medien im Jahr 2020 erarbeitet. Dabei hat sie mit verschiedenen Methoden (Fokusgruppen, Onlinebefragungen von Konsumenten und Werbetreibende) gearbeitet.

Die wichtigsten Erkenntnisse aus der Studie:

  • Videos werden in Zukunft noch zentraler werden, reine Audio- oder Leseinhalte werden weniger konsumiert werden
  • Parallelnutzung von verschiedenen Medien wird zur Norm (meine Meinung: ist heute schon Norm…)
  • Der Einfluss der sozialen Medien wird noch weiter zunehmen
  • Fernsehen bleibt eine wichtiges Unterhaltungsmedium – in der Zielgruppe Ü40 sogar das Wichtigste
  • Die Werbung der Zukunft wird eine Kombination aus verschiedenen Kanälen sein. Die Audiokomponente in der Werbung wird wichtiger werden (aufgrund der Parallelnutzung, interessante Überlegung)

Die detaillierte Studie kann hier heruntergeladen werden (ca. 30 Seiten):
http://www.marketing.ch/Portals/0/Medien%20der%20Zukunft%202020.pdf?ver=2017-09-21-134754-673

Weiterbildungsvideo des Monats

Das Innovationen und insbesondere Unternehmungen welche mit neuen Innovationen daherkommen einen schweren Stand haben, ist nichts Neues. Ebenfalls normal – jedoch vielfach unterschätzt und nicht wahrgenommen ist das Verhalten der etablierten Unternehmen.

Vielfach laufen Umwälzungen und Disruption nach einem sehr einfachen Muster ab „lang verlacht, kurz bekämpft, dann ist es ganz normal“.

Gunter Dueck ist bekannt als Speaker von vielen Keynotes und trifft – zumindest aus meiner Sicht – wie nur wenige den Kern rund um Innovation, Hindernisse derselben sowie der digitalen Transformation. Als ehemaliger Chief Technology Officer von IBM weiss er auch wovon er redet. Er ist auch Autor von vielen, sehr empfehlenswerten Büchern und betreibt ein Blog.

An der 4. E-Commerce Connect Konferenz im Mai 2017 im Kaufleuten Zürich hat er zum obigen Muster einen Vortrag gehalten. Er thematisiert hier kritisch die aktuellen Verhältnisse im Schweizer Retailmarkt und wie das zukünftig anders aussehen könnte – insbesondere bei einem Eindringen von Amazon. Auch wenn seine Art zu Reden etwas gewöhnungsbedürftig ist, so lohnt sich das Schauen des Videos aus meiner Sicht unbedingt und die Inhalte lassen sich problemlos auf andere Branchen übertragen.

Empfehlenswerte Bücher von Gunter Dueck (auch auf Getabstract zu finden):

Blog: https://www.omnisophie.com/

Gadget des Monats

Wie beim Einstiegsthema zu den digitalen Assistenten erwähnt, kann man davon ausgehen dass es in Zukunft neben Smartphone und Computer auch immer mehr weitere digitale Devices geben werden, welche die digitale Benutzerschnittstellen bilden werden (Virtual Reality zum Beispiel).

Einen sehr innovativen Ansatz verfolgt Sony mit dem Xperia Touch. Dabei handelt es sich um einen Beamer mit integriertem Touch Screen. Ist schwierig schriftlich zu erklären – darum unbedingt das Beispielvideo anschauen.

Ich finde die Idee super spannend und kann je nach Kontext auch sehr sinnvoll sein. Auf dem Gerät selber läuft ein Android Betriebssystem, womit auch ganz viele Apps bereits standardmässig vorhanden sind.

Inwiefern das in der Praxis funktioniert und einfach zu bedienen sein wird, ist eine andere Geschichte. Zudem hat die Vergangenheit (leider) oft gezeigt, dass solche innovativen Ansätze es sehr schwer haben bestehende Handlungsmuster von Benutzern umzukrempeln – auch wenn die neuen Ansätze eigentlich einfacher und benutzerfreundlicher wären.

Das Sony Xperia Touch ist aktuell in der Schweiz noch nicht erhältlich und scheinbar ist es auch unklar ob es überhaupt in die Schweiz jemals kommen wird.

Produktseite: https://www.sonymobile.com/ch-de/products/smart-products/xperia-touch

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