Loanboox – Kreditplattform für öffentliche Hand

Ich habe in diesem Blog auch schon über Loanboox geschrieben (v.a. Monatsberichte). Loanboox hat sich spezialisiert auf die Vermittlung von Krediten der öffentlichen Hand über den digitalen Kanal. Gemäss einem Bericht der Internetnews-Plattform “startupticker” ist auf der Loanboox Plattform bereits ein Anlagevolumen von über 4 Milliarden gehandelt. Auch strebt das Fintech die Expansion nach Deutschland an.

Auf 10vor10 ist gestern ein interessanter Beitrag dazu erschienen. Auch Prof. Dietrich der Hochschule Luzern wird darin zu den Chancen befragt. Wie Gemeinden sich Kredite im Internet holen

Wie ich auch schon an internen Veranstaltungen mehrfach erläutert habe, überzeugt mich das Modell von Loanboox. Im Gegensatz zum Crowdlending Bereich für Privatkunden sind hier auf beiden Seiten Profis am Werk. Die Kredite selber haben eine hohe Bonität und es ist kaum mit Ausfällen zu rechnen. Diese Eigenschaften eignen sich hervorragend um Geschäfte über eine digitale Plattform abzuwickeln.

Ich werde digital: School’s out forever….oder so ähnlich

In früheren Zeiten machte man eine Grundausbildung, danach folgten vielleicht noch ein paar Weiterbildungen – und damit hatte es sich. Diese Situation hat sich schon seit längerem stark verändert. Heute gehörte lebenslanges Lernen zur Normalität. Dies wird auch in den Medien immer wieder prominent diskutiert wo aktuell auch intensiv über eine zweite Lehre mit 50ig berichtet wird.

Doch was bedeutet lebenlanges Lernen? Aus meiner Sicht hat sich auch das Lernen selber in den letzten Jahren fundamental verändert. Früher besuchte man einen Kurs/Ausbildung bei einem Ausbildungsinstitut und erhielt danach noch einen Beweis bei erfolgreichem Abschluss (Prüfung etc.). Das ändert sich momentan stark. Nicht in dem Sinne das die bestehenden Ausbildungsangebote obsolet werden, sondern dass sich eine völlig neue Art von Lernangeboten im digitalen Raum etabliert hat. So sind Kurzausbildungen auf Videostreaming Basis sehr stark am Wachsen.

Einerseits öffnen viele bekannte Institute (z.B. MIT) ihre Ausbildungsangebote für die Öffentlichkeit. Dies unter dem Schlagwort MOOC (Massive Open Online Courses). Anderseits gibt es neue Plattformen welche jedermann erlauben Lehrer zu sein und Wissen weiterzugeben. Nachfolgend möchte ich ein paar interessante Angebote vorstellen. Einzelne davon nutze ich auch für mich selber – und dies sehr erfolgreich.

MIT Open Courseware

Das MIT aus den USA bietet mittlerweile einen grossen Teil seiner Lehrgänge online und kostenlos an. Die Kurse sind sehr technisch orientiert – was naheliegend ist beim MIT. Die Qualität ist sehr hoch und auch sehr fordernd. Es handelt sich um komplette Lehrgänge. Die Inhalte sind allesamt in Englisch.


Udacity

Udacity wurde von Sebastian Thrun einem ehemaligen hochrangigen Google Mitarbeiter und Professor in Stanford gegründet. Thrun war Pionier bezüglich MOOC und hat sein Lehrgang an der Standford University “Einführung in die künstliche Intelligenz” kostenlos online angeboten. Über 160’000 Studenten haben bereits teilgenommen, 23’000 davon mit erfolgreichem Abschluss (inkl. Prüfung). Interessant war auch dass die erfolgreichsten Studenten des Lehrganges Online-Teilnehmer waren. Dieser Erfolg mit dem Lehrgang hat Thrun dazu bewogen eine eigene Plattform zu gründen.

Auf Udacity gibt es hochkarätige Lehrgänge welche auch mit einem anerkannten Diplom – einem sogenannten Nanodegree – abgeschlossen werden. Es wird sehr offensiv geworben mit dem Versprechen, dass wer nicht innerhalb von 6 Monaten nach Abschluss eines Nanodegrees keine Stelle im Ausbildungsbereich gefunden habe, die Kurskosten zurückerstattet erhält.

Udacity kooperiert mit vielen Firmen im Silicon Valley (Facebook, Google, Salesforce) um Ausbildungen anzubieten. Die Idee ist auch, dass mit geeigneten und niederschwelligen Inhalten die Verfügbarkeit von Fachkräften vergrössert werden kann. Mittlerweile sind viele Kurse auch in deutscher Sprache verfügbar. Die Inhalte sind eher digital und technisch orientiert. Es finden sich neben klassisschen Programmierthemen aber auch Themen wie Machine Learning, Digital Marketing, Projektmanagement und Business Analyst.


Coursera 

Coursera ist ein Gemeinschaftsprojekt von vielen Top Universitäten weltweit. Unter anderem beteiligen sich auch die Uni Zürich, Genf und das EPFL daran. Ähnlich wie das MIT werden ausgewählte Lehrgänge auf der Plattform angeboten. Das Spektrum ist sehr breit und bietet zu vielen Fachgebieten etwas. Im Zentrum stehen auch hier Informatik und Wirtschaftsthemen. Die Lehrgänge sind meist englisch.


Udemy (mein persönlicher Favorit)

Auf Udemy kann jeder und jede selber Kurse anbieten. Das Spektrum ist darum sehr, sehr breit. Von Programmierkursen, über Persönlichkeitsentwicklung bis zu Fotografie und Gärtnern. Man findet zu allem etwas. Natürlich ist die Qualität dadurch auch sehr durchgezogen. Aber im Gegensatz zu anderen Plattformen herrscht hier der Socialgedanke. So kann man Kurse bewerten und sieht transparent wie viele Teilnehmer die Kurse haben. Dies hilft sehr um qualitativ gute Kurse zu finden. Und gute Kurse existieren aus eigener Erfahrung in Hülle und Fülle.

Ebenfalls handelt sich sich nicht um monatelange Lehrgänge, sondern um zeitlich überschaubare. So gibt es beispielsweise Kurse zum Thema Design Thinking welche innerhalb von 2-3 Stunden absolviert sind, aber auch längere welche bis zu 30-40 Stunden dauern. Die Kosten sind sehr fair. So zahlt man in der Regel um die 10-20$ für Kurse (Achtung, oft werden die Kurse um ein vielfaches ausgeschrieben, jedoch sind etwa alle 2-3 Wochen wieder Aktionswochen). Auch viele deutsche Inhalte sind vorhanden. Wer sich beispielsweise in Excel weiterbilden will, mal ausprobieren möchte zu programmieren oder die (Business-)Konzepte von künstlicher Intelligenz, Big Data & Co. aneignen möchte wird hier sofort fündig. Ich habe mir schon diverse Kurse zu Gemüte geführt und bin sehr überzeugt.


Neben den bereits genannten Seiten gibt es noch eine Hülle und Fülle von weiteren Anbietern. Erwähnenswert finde ich Video2Brain  welche ein sehr breites Spektrum an Anwendungskurse zu Office & Co. haben. Nicht vergessen darf man Youtube. Dort findet man so ziemlich zu jedem Thema irgendein Howto-Video. Die Qualität ist aber teilweise sehr schlecht.

Banken als Plattformen

Der Plattform-Gedanke ist nichts Neues. Vorallem in der E-Commerce Welt geben mittlerweile grosse Player wie Amazon, Zalando und Alibaba (Aliexpress) den Ton an und diktieren die Spielregeln.

In der Finanzwelt sieht das noch anders aus. Mit der zunehmenen Öffnung (auch wegen der neuen Zahlungsdirektive PSD2) versuchen aber auch vermehrt Finanzinstitute diesen Weg zu gehen. So haben in den letzten zwei Tagen zwei bekannte Unternehmen Vorstösse in diesem Bereich angekündigt.

Einerseits wird die Deutsche Bank ab Mitte 2018 Sachversicherungen über ihr Online-Portal anbieten. Es handelt sich dabei nicht um ein reines Abschlussgeschäft sondern um eine umfassende Dienstleistung (“Sachversicherungsverträge dort in einem „VersicherungsManager“ verwalten, optimieren und Neuverträge schnell und sicher abschließen.”). Die Deutsche Bank arbeitet hierbei mit dem digitalen Versicherungsmakler “Friendsurance” zusammen. Die Medienmitteilung findet man hier: Deutsche Bank stärkt das Geschäft mit Sachversicherungen – Newsroom

Das UK-Fintech Revolut hat in diesen Tagen ebenfalls angekündet Versicherungsangebote in ihre Apps aufzunehmen. Es handelt sich hierbei um einen sehr spezifischen Anwendungsfall. So kann man – ab sofort – zeitlich limitierte Reiseversicherungen abschliessen. Diese stützen sich auch gleich auf die GEO-Location Daten des Smartphones. Den Ansatz der Verwendung der Smartphone Sensoren in Kombination mit Finanzdienstleistungen finde ich persönlich sehr interessant. Hier den Blogartikel von Techcrunch dazu: https://techcrunch.com/2018/01/16/revolut-launches-geolocation-powered-travel-insurance/

Revolut entwickelt sich – technisch -sich sehr schnell und auch mit innovativen Ideen. So kann man seit Anfang Dezember auch Kryptowährungen direkt in der App kaufen und verkaufen.

 

Bequemlichkeit versus Privacy

Rückblickend kann man sagen, dass das Jahr 2017 den Durchbruch für virtuellen Assistenten gebracht hat. Amazon Alexa, Google Home & Co. haben weltweit enorme Wachstumraten erzielt. In den USA nutzen mittlerweile über 50 Millionen Haushalte ein solches Gerät. Schätzungen von Experten gehen von einem Anteil von über 55% im Jahr 2022 aus (Quelle). Wir in der Schweiz bekommen das einfach nicht mit, da bei uns die Geräte nur über Umwege zu kaufen sind und keine eigentliche Unterstützung für Schweizer Dienste und “Schwizerdütsch” bringen.

Das dürfte sich aber bei uns dieses Jahr ändern. Google Home & Amazon unterstützen mittlerweile auch schweizerdeutsch. Dies habe ich auch mehr zufällig über das letzte Wochenende herausgefunden und war doch etwas erstaunt. Jedoch wurde mir dies von Amazon auf Twitter auch bestätigt (https://twitter.com/murratore/status/952613136917516288). Falls Amazon wie in gewissen Medien angekündigt auch in die Schweiz kommt, wird sie wohl ihr Paradepferd auch an den Start bringen.

Doch wie kann sich ein Gerät welches immer zuhört, alles aufzeichnet und erst noch von den grossen, nicht unbedingt beliebten Internet-Plattformen entwickelt wird, sich so durchsetzen? Jeder hat doch grosse Bedenken bezüglich Datenschutz. Und trotzdem machen es Millionen von Menschen – und nicht nur in den USA auch in Deutschland wo die Menschen generell sehr skeptisch sind bezüglich Datenschutzthemen.

Sascha Lobo ist einer der bekanntesten Technologiekommentatoren im deutschsprachigen Raum. Seine Begründung ist so simpel, und trifft den Nagel trotzdem auf den Kopf: Bequemlichkeit. Den unbedingt empfehlenswerten Kommentar gibt es auf Spiegel Online.

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/sprachsteuerung-im-alltag-ohne-geht-es-nicht-mehr-kolumne-a-1187056.html

Wenn man den Verlauf der Nutzung der digitalen Geräte ansieht, dann fällt auf, dass die Bedienung immer einfacher und unkomplizierter geworden ist. Anfangs konnten nur Cracks und Forscher Mainframe-Computer bedienen. Irgendwann kam der PC mit Maus und Tastatur, danach folgte die Touchbedienung. Die Sprachsteuerung ist nun die niederschwelligste Interaktion. Wer reden kann, kann einen virtuellen Assistenten nutzen. Es ist einfach, umkompliziert und vor allem wer es einmal genutzt hat, will nicht mehr zurück. Der Fachbegriff dafür lautet “progress of no return”. Das Wall Street Journal schreibt, dass die nächste Milliarde Internetnutzer vor allem Sprache verwenden werde um in der digitalen Sphäre zu interagieren. Da pflichte ich bei – es wird darum auch Zeit, dass die Schweiz und Schweizer Unternehmen sich mit den virtuellen Assistenten auseinandersetzen.

10 Dinge welche Kinder die heute geboren werden, wahrscheinlich nicht mehr erleben werden

Wenn man sich ab und zu mal zurückbesinnt an seine Kindheit, kommen einem immer wieder Dinge in den Sinn welche heute so kaum oder gar nicht mehr vorhanden sind – für mich beispielsweise Musik-CDs und Telefonkabinen. Handkehrum gab es viele Dinge welche heute für uns alltäglich sind, gab es damals noch gar nicht.

Der Internet Blog “Futurism” beschäftigt sich – wie der Name schon sagt – mit der Zukunft. Den Blog kann ich jedem Zukunftsinteressierten nur ans Herz legen. Sehr spannende und gut recherchierter Inhalt.

Im Artikel “10 Things Children Born in 2018 Will Probably Never Experience” wagt der Blog einen Aussblick was sich alles verändern wird und in rund 20 Jahren möglicherweise nicht mehr vorhanden sein wird. Oder wenn dann als Randerscheinung.

Meine persönliche Lieblinge sind Papiergeld und der Auto Führerschein. Beides Dinge wo ich im übrigen auch beipflichten würde.

Whatsapp hat Telefonie verdrängt

Beim Aufkommen der Handies war deren Verwendungszweck glasklar – man nutzte es zum Telefonieren. Im Laufe der Zeit kamen immer mehr andere Anwendungen hinzu. Zu Beginn war es SMS, dann kam Surfen (zwar noch umständlich mittels “WAP”), danach fotografieren. Bis wir schlussendlich beim Smartphone angekommen sind wo man installieren kann was man will, getreu dem Motto “There’s an App for that”.

Heute wird das Handy für alles andere als Telefonieren genutzt. Telefonieren ist nur noch eine Randerscheinung. Dies zeigt eine aktuelle Studie des Telekomanbieter Quickline auf. Mit Abstand am häufigsten wird das Smartphone gebraucht für Whatsapp (70%!). Danach folgt das Surfen im Internet (52%!).

Quelle: Quickline

Wichtig aus meiner Sicht ist in diesem Kontext wie sich der Gerätenutzen über die Zeit radikal verändert hat. Gleiches kann man auch bei anderen Geräten beobachten (Fernseher, virtuelle Assistenten). Ich bin überzeugt, dass man als Dienstleister sich immer bewusst sein muss, wie und für was ein Kunde seine Geräte und Kommunikationsmittel nutzt. Naheliegend und konsequent wäre es nun also wenn man als Firma auch auf Whatsapp präsent wäre und dort die Kommunikation darüber anbietet.

Source: Whatsapp hat Telefonie verdrängt – IT Magazine

Meistgelesene Artikel im 2017

Das Jahr 2017 ist schon wieder vorbei. Folgende Artikel war die Meistgelesenen auf dem VZ Innovation Blog.

Wenn es meistgelesene Artikel gibt, dann natürlich auch wenigstgelesene :-). Pflaume des 2017 ist….

Die Zukunft des Einzelhandel
https://vzilab.ch/2017/05/31/die-zukunft-des-einzelhandel-sueddeutsche-zeitung/

Neue Compliance Platform auf Blockchain Basis

Die Grossbanken UBS und CS sowie der Infrastrukturanbieter SIX und weitere Partner (Barclays, KBC und Thomson Reuters) werden in wenigen Wochen eine übergreifende Compliance Platform starten.

Grundidee dahinter ist, dass die Identifizierung von Gegenpartner gemeinsam gemacht werden kann und nicht durch jeden Teilnehmer selber. Hintergrund sind auch die verschärfenden regulatorischen Vorschriften im EU Raum welche auf Anfang 2018 in Kraft treten (MiFID II). Das Projekt wird (intern) als “Massive Autonomous Distributed Reconciliation platform” (Madrec) benennt.

Technisch wird die Lösung auf einer Ethereum Blockchain beruhen. Ethereum ermöglicht das Erstellen von sogenannten Smart Contracts. Smart Contracts sind “Computerprotokolle, die Verträge abbilden oder überprüfen oder die Verhandlung oder Abwicklung eines Vertrags technisch unterstützen” (Wikipedia). Gemäss Aussagen von UBS Projektbeteiligten wird diese Lösung die erste go-live Blockchain Umsetzung der UBS sein.

Der Anwendungsfall macht sehr viel Sinn und ist aus meiner Sicht hervorragend geeignet für eine Blockchain Umsetzung. Die Aufwand-/Ertragsfrage dürfte ein “no-Brainer” sein.

Weitere Informationen findet man im Artikel von Coindesk

https://www.coindesk.com/ubs-launch-live-ethereum-platform-barclays-credit-suisse/

Briefpostkosten 2016 im weltweiten Vergleich

Ein Artikel über Briefporto? in einem Innovation Blog? Ja, genau.

Ich bin überzeugt, dass der aktuelle Stand der Digitalisierung eines Landes, Unternehmens, Person, you name it, auch daran gemessen werden kann, wie viel “pyhsisches” noch im täglichen Doing dazu gehört.

Nun bin ich aber doch erschrocken ob den Zahlen welche die Seite fintechnews.ch erhoben hat. Die Schweiz gehört international zu den Spitzenreiter bei der physischen Post. Noch immer werden 269 Briefe pro Einwohner pro Jahr versendet. Wenn man dies in Relation zu den Kosten setzt so ist die Schweiz Sieger. Umgerechnet 248 Euro Kosten entstehen pro Jahr für die Briefpost im Schnitt pro Einwohner. Das sind nur die Portokosten, die “Herstellungskosten” sind hier nicht berücksichtigt.

Es gibt also Potential…..

Source: Digitalisierung 2017? In diesen Volkswirtschaften werden Milliarden für Briefpost ausgegeben! | Fintech Schweiz Digital Finance News – FintechNewsCH

Fintech @ Switzerland

Die Swisscom (respektive ihr Banken Think Tank e-foresight) veröffentlicht jeden Monat eine Übersicht über die Schweizer Fintech Landschaft. Mittlerweile sind wir bei 209 Fintechs angekommen. Dazu gehört ein breites Sammelsurium aus verschiedenen Bereichen – von Robo-Advisor, über Blockchain/Crypto wie aber auch Insurance und Comparison Startups.

Die Übersicht kann bei der Swisscom nach Registrierung heruntergeladen werden:
https://www.swisscom.ch/de/business/enterprise/downloads/banking/monthly-fintech-startup-market-map.html

Die Zahl der Fintech hat sich in den letzten 3 Jahren mehr als verdoppelt. Doch wie nachhaltig ist der Bereich Fintech? Die Meinungen gehen da weit auseinander. Einig ist man sich wohl darin, dass der Aufbau eines Geschäftsmodells über B2C (Business to Customer) in der Schweiz nur sehr schwer möglich ist. Dies einerseits weil der typische Schweizer Bankkunde kaum zu einem Wechsel motiviert werden kann, anderseits ist der Markt in der Schweiz auch nicht gross genug, dass sich riesige Investments rechnen. So sind die meisten erfolgreichen Fintechs entweder im B2B Bereich (z.B. Loanboox, Advanon) tätig, oder bieten ihre Lösungen anderen Banken an damit diese sie für ihre Kunden einsetzen (True Wealth mit BLKB, Contovista bei diversen Kantonalbanken).

Das Finanzmagazin “Bilanz” hat darüber einen lesenswerten Artikel geschrieben, welcher das Thema aus verschiedenen Blickwinkel beleuchtet, aber auch kritisch hinterfragt ob da auch Übertreibungen dahinter stehen.

Bilanz: Fintech – ein Hype stösst an Grenzen
https://www.bilanz.ch/invest/finanzindustrie-fintech-ein-hype-stosst-grenzen

 

© 2017 VZ Holding AG und/oder mit ihr verbundene Unternehmen. Alle Rechte vorbehalten.