Anwendungsmöglichkeiten von Virtual Reality

Bei neuen Technologien ist es immer eine Huhn-Ei-Frage. Nicht alles was man machen kann, macht auch effektiv Sinn und bringt einen Mehrwert.

Das Potential von Virtual Reality ist aus meiner Sicht sehr gross. Wer schon mal selber eine VR-Brille an hatte und sinnvollen Inhalt erlebt hat, wird mir hier wohl beipflichten. Wer es noch nie erlebt hat – unbedingt machen (ist auch sehr einfach und kostet fast nichts-> Smartphone und Kartonbrille reicht).

Nachfolgend zwei Anwendungsmöglichkeiten von Virtual Reality welche gut aufzeigen was möglich sein könnte.

Lufthansa: Flug im Glasbodenmodus erleben

Auf der Tourismus-Messe ITB hat die Lufthansa eine VR-App vorgestellt, mit der der Passagier virtuell aus dem Flugzeug schauen können soll. Über sein Smartphone und eine VR-Brille soll der Nutzer einen Rundum-Blick passend zur Flugroute bekommen.

Quelle: Lufthansa: Mit VR zum „Glasboden-Flugzeug“ | heise online

 

Hotelplan: Ferienziel mit Virtual Reality Brille erkunden

Ab 9. Januar 2017 bieten wir euch ein wahres virtuelles Reiseerlebnis. In ausgewählten Hotelplan Filialen könnt ihr unsere neuen Virtual-Reality Brillen testen und Ferienziele bereits vor der Buchung auskundschaften.

Quelle: Ferienziele mit Virtual-Reality Brillen entdecken

 

Fünf Beispiele für den Einsatz von Chatbots im Banking

Chatbots werden als eines der the next big things der Zukunft angeschaut. Ich bin auch überzeugt, dass insbesondere an der Kundenschnittstelle mit Chatbots grosses Potential besteht. Primär sehe ich hier – zumindest anfangs – nicht eine Ablösung der traditionellen Servicekanäle, sondern eine Erweiterung dieser. Funktionen welche heute in Apps vorhanden sind, werden mittelfristig in Chatbots ausgelagert. Es geht hierbei um die einfachen, standardisierten Anwendungsfälle. Im Banking sind das so Dinge wie Kontostand abfragen, Zahlung auslösen etc. Wichtig erscheint mir auch, dass wenn man von Chatbots redet es sich nicht zwingend nur um Chats auf Textbasis handelt, sondern dass auch sprachliche Assistenten mitberücksichtigt werden (z.B. Apple Siri, Amazon Alexa, Microsoft Cortana).

Im folgenden Artikel werden fünf Lösungen vorgestellt welche bei Banken weltweit schon im Einsatz sind respektive als Pilotanwendungen genutzt werden können.

Der Bank-Blog.de Fünf Beispiele für den Einsatz von Chatbots im Banking

Fünf Beispiele für den Einsatz von Chatbots im Banking zeigen die Möglichkeiten Künstlicher Intelligenz als digitale Zukunftstechnologie

 

Machine Learning verständlich erklärt

Eine allgemeingültige Definition von künstlicher Intelligenz oder neudeutsch Artificial Intelligence ist schwierig zu geben. Oft werden auch Äpfel mit Birnen verglichen.

Experten (ich auch…) sind einhellig der Meinung, dass es zu einer „richtigen“ künstlichen Intelligenz noch lange dauern wird, respektive dass es sie je überhaupt geben wird. Das ist eine interessante Diskussion welche ich in diesem Blog auch noch thematisieren werde.

Eine Technologie welche aber oft mit künstlicher Intelligenz gleichgesetzt wird, ist das sogenannte Machine Learning. Durch spezialisierte Algorithmen kann mittels riesiger Datenmengen (=Big Data) Mustererkennung vorgenommen werden. Das folgende Video von Microsoft Research zeigt innert 2 Minuten sehr einfach und gut auf, was dahintersteckt und wie Machine Learning die digitale (und auch reale Welt) in den nächsten Jahren verändern wird.

Global Digital Report 2017: So digital ist die Welt

Die Digital-Agentur „We are social“ veröffentlicht jährlich einen Report über Nutzungszahlen zum Internet generell, verschiedenen Plattformen und sozialen Netzwerke. Der Report ist sehr umfassend, richtig überraschendes ist aber nicht zu finden.

Neue Zahlen zum Stand der Digitalisierung: Die globale Digital-Agentur We Are Social hat ihren Digital Report 2017 veröffentlicht.

Hier die wichtigsten Fakten aus dem Report aus meiner Sicht:

  • 2017 wurde erstmals die Marke von 50% der Internetnutzer in Prozent der weltweiten Bevölkerung geknackt.
    -> Eigentlich eine sehr bedenkliche Zahl dass erst die Hälfte der Bevölkerung Zugang zum Internet hat. Trotzdem zeigt sie auch wie schnell die Digitalisierung voranschreitet und welches Potential noch vorhanden ist.
  • Über 2.5 Mia Menschen (34%) nutzen soziale Netzwerke mobil (gesamthaft nutzen 2.8 Mia Menschen soziale Netzwerke).
    -> Was beweist, dass soziale Netzwerke eigentlich eine primär mobile Geschichte sind.
  • Die meistgenutzte Plattform weltweit bleibt Facebook (1.8 Mia), danach folgen Whatsapp & Youtube (1.0 Mia)
  • Nur 20% nutzen Streamingdienste zum Fernsehen
    -> diese Zahl wird sich aus meiner Sicht rapide verändern. Insbesondere wenn man die Vorhaben von Facebook, Snapchat & Twitter betrachtet welche genau in diesen Markt einsteigen wollen/werden.

Eine Kurzzusammenfassung findet man hier: Global Digital Report 2017: So digital ist Deutschland – We Are Social Deutschland

Der ausführliche Report (in Powerpoint Format – kann als PDF heruntergeladen werden) hier: https://www.slideshare.net/wearesocialsg/digital-in-2017-global-overview

 

Künstliche Intelligenz erkennt Sauklaue

Machine Learning und neuronale Netzwerke sind in aller Munde. Was dahintersteckt ist und wird für die meisten eine Blackbox bleiben. Was kann man damit aber erreichen?

Google hat ein interessantes Experiment veröffentlicht welches das Thema spielerisch erlebbar macht. Auf der Webseite Autodraw kann man etwas zeichnen (in meinem Fall probieren….) und die Intelligenz versucht zu erkennen um was es sich handelt.

AutoDraw is a new A.I. Experiment, built by Google Creative Lab, which uses machine learning and artists’ drawings, to help everyone create anything visual, fast.

Je mehr Menschen die Seite nutzen und ihre Zeichnungen den entsprechenden Piktogrammen zuordnen, desto besser wird die Erkennung. Hier greift das Machine Learning. Durch stetiges Trainieren des Algorithmus, wird dieser mit der Zeit immer besser.

Quelle: Fast Drawing for Everyone

Wie Virtual Reality unser Leben verändern kann

Viele prophezeien es: Die Zukunft gehört der Virtual Reality.

Gartner sieht die Technologie bereits im „Slope of Enlightment“ was gleichbedeutend ist, dass man in Kürze im Mainstream ankommen wird. Ich bin ebenfalls überzeugt, dass mit Virtual Reality ganz neue Formen der Unterhaltung aber auch Kommunikation möglich werden.

Das folgende, sehenswerte Video zeigt auf in welche Richtung es gehen könnte.

Mehrheit erlebt Digitalisierung positiv

Das Institut für angewandte Psychologie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaft hat eine Studie zur Digitalisierung der Arbeitswelt und deren Auswirkungen erstellt. Die Forscher haben über 600 Personen in der Schweiz aus verschiedenen Unternehmensgrössen dazu befragt.

In der Mehrzahlt wird dabei die Digitalisierung positiv bewertet. Die Arbeit wird als vielfältiger und autonomer wahrgenommen. Jedoch wird auch die zunehmende Automatisierung als Bedrohung für die Sicherheit des Arbeitsplatzes eingeschätzt. Es wird dabei jedoch nicht ausgegangen, dass der Job vollends von Maschinen ersetzt wird.

Die Studie beleuchtet sehr gut die verschiedenen Aspekte der Digitalisierung. Inklusive des Begriffes der Digitalisierung selber – welcher jedoch unterschiedlich eingeordnet wird.

Details und eine grobe Übersicht zur Studie findet man auf der Website der ZHAW:

https://www.zhaw.ch/de/ueber-uns/aktuell/news/detailansicht-news/news-single/mehrheit-erlebt-digitalisierung-positiv/

Die ausführliche Studie sollte in den nächsten Tagen erscheinen. Hier kann man sich einschreiben für die Benachrichtigung.

 

Wie hacke ich eine Bank?

Viele Prozesse und Tätigkeiten verlagern sich in den digitalen Raum. E-Banking Systeme sind darum heute nicht mehr wegzudenken. Das Internet bringt aber nicht nur Chancen sondern auch neue Gefahren mit sich.

Kein Wunder, dass sich auch Verbrecher vermehrt im digitalen Raum breit machen. Doch wie hacke ich eine ganze Bank – nicht nur einen einzelnen E-Banking Benutzer? Forscher der Kaspersky Labs (Hersteller der gleichnamigen Anti-Viren Software) haben einen beispiellosen Fall einer brasilianischen Bank nachvollzogen welche im eigentlichen Sinne gekidnapped wurde.

Researchers at Kaspersky say a Brazilian bank’s entire online footprint was commandeered in a five-hour heist.

Quelle: An Unprecedented Heist Hijacked a Brazilian Bank’s Entire Online Operation | WIRED

Ich empfehle den Artikeln unbeschränkt. Er zeigt auf wie einfach es theoretisch sein kann, dass man als Unternehmen gehacked wird. Das wichtigste Instrument gegen Kriminalität bleibt auch im Internetzeitalter der Mitarbeiter und dass er seinen Kopf einschaltet.

Geräusche als Passwortersatz

Passwörter sind eine mühsame Sache und vergessen tut man diese auch regelmässig. Ein Startup Spin-off der ETH Zürich namens „Futurae hat eine spannende Technologie erfunden mit welcher potentiell irgendwann Passwörter der Vergangenheit angehören und durch Geräusche (ja, Geräusche!) ersetzt werden können.

Stellen wir uns das Szenario eines E-Banking Loginverfahren vor. Im Normalfall muss ich Benutzername & Passwort eingeben und in einem zweiten Schritt ein weiteres Sicherheitsmerkmal (SMS, Phototan oder so). Mit der Technologie von Futurae kann beides wegfallen. Grundidee dahinter ist, dass der Desktop-Computer wie auch ein zweites Gerät – in der Regel Mobilephone – die Umgebungsgeräusche aufnehmen und die beiden Tonspuren danach vergleicht. Falls dieser Vergleich ungenügend ist weil beispielsweise totale Stille ist, so kann der Desktop-Computer über Ultraschall für „Geräusche“ sorgen welche danach das Mobile aufnehmen kann.

Quelle: Wired Magazin Deutschland – Geräusche machen das Log-In sicherer

Informatiktage Zürich

Die digitale Transformation ist in aller Munde und keine Firma welche sich nicht damit befasst. Aber was bedeutet überhaupt digital? Wer versteht effektiv was in einem digitalen Device abläuft? Wohl die wenigsten.

Die Informatik-Tage bieten hier Anschauungsuntericht. An zwei Tagen führen Unternehmen aus dem digitalen Sektor sowie Organisationen und Forschungsanstalten spannende Veranstaltungen durch (Workshops, Rundgänge, Vorführungen. Dies nicht nur für Erwachsene sondern auch Kinder.

Informatiktage Zürich

Die Informatiktage gehen in die nächste Runde: am 16. und 17. Juni 2017 öffnen Unternehmen, Organisationen und Bildungsinstitutionen im Grossraum Zürich erneut ihre Türen und machen die vielseitige Welt der Informatik für alle zugänglich und erlebbar.

Ich finde die Idee dahinter sehr gut und werde garantiert auch die eine oder anderen Veranstaltung besuchen (mein persönlicher Favorit ist hier die ETH Zürich, haben immer wieder unabhängig von diesen zwei Tagen gute Veranstaltungen fürs breite Publikum wo man sich aktuelle Forschungen zeigen lassen kann.

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